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Großflächig ist das Waldgebiet des Bad Wildbader Sommerbergs. Der Gewinn aus dem Forst in Bad Wildbad wird in diesem Jahr jedoch eher gering ausfallen.  Foto: Meyer 

Dunkle Aussichten im Stadtwald: Weniger Geld für Bad Wildbad

Bad Wildbad. Bad Wildbader Haushalt muss mit finanziellen Ausfällen rechnen. Die Gründe: Weniger Einschläge, Sturmholz und der Borkenkäfer.

Forstdirektor Tobias Volg kam mit wenig guten Nachrichten zum Bau- und Umweltausschuss in Bad Wildbad. Hatte die Stadt vor einigen Jahren noch mit einem Gewinn von 200.000 Euro aus dem Stadtwald rechnen können, waren für 2018 bereits nur noch 100.000 Euro veranschlagt worden. Unterm Strich blieben aber nach Abzug der Kosten vom Holzerlös nur knapp 60.000 Euro übrig. Und das laufende Jahr, vorsichtshalber mit 40.000 Euro kalkuliert, könnte sogar, wenn es schlecht läuft, mit einer „schwarzen Null“ enden. Schuld an der Lage, die mit weniger städtischen Einnahmen auch den Abriss des Hallenbades betreffen könnte, sind weniger Einschläge, die hohen internationalen Sturmholzbestände und der Borkenkäfer. „Wir haben gute Zeiten gehabt“, stellte Bürgermeister Klaus Mack fest, „jetzt kommen schwierigere“. Gleichwohl blieben Rathauschef und Forstdirektor optimistisch. „So etwas kommt alle zehn bis 20 Jahre mal vor – das kann man nachholen, wenn die Preise sich erholt haben“.

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