nach oben
22.06.2017

Eigentümerversammlung soll Stimmung für Kelterner Baugebiet in Brühlgärten ausloten

Keltern-Ellmendingen. Der Kelterner Gemeinderat befasste sich einmal mehr mit dem Thema eines Ankaufs von Grundstücken in den Ellmendinger Brühlgärten.

Dieter König (SPD) zitierte emotional bewegt aus dem „Ellmendinger Heimatlied“: „Und so zwischen den Häusern, da fließt der Arnbach dahin. Der zum Gießen der schönen ‚Brügelgärten‘ dient. Dieses Stücklein Erde wird Ellmendingen genannt.“ Doch bei Walter Appenzeller (Grüne) löste der Appell eine gegenteilige Wirkung aus. Wer die Brühlgärten nicht wolle, rede den Bühnäckern das Wort. Das sei dann Flächenfraß in Reinkultur. Den Rednern ging es um die Vorgehensweise. Wenn es sich um Bauerwartungsland handele, müsse man einen angemessenen Quadratmeterpreis anbieten, Teilankäufe machten überdies nur Sinn, wenn schließlich auch tatsächlich ein brauchbares Wohngebiet umgesetzt werden könne.

Nicht zuletzt stelle sich die Frage, um welche Art von Wohngebiet es sich handeln solle. Diverse Detailvorschläge kamen von Michael Trägner (FWG), Manfred Dengler (Grüne), Susanne Nittel (SPD) sowie von König und Appenzeller. Michael Sengle (CDU) brachte den Aspekt ins Spiel, dass Teile der Brühlgärten im Hochwasserbereich liegen und dies aufgrund schärferer Landesvorschriften zu Nutzungseinschränkungen führen könne. Einigkeit herrscht, dass ein Preis von mindestens 70 Euro pro Quadratmeter festgelegt wird und das Projekt bei einer Eigentümerversammlung präsentiert wird. Primär wird der Bereich entlang der Hebelstraße ins Auge gefasst.