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Straubenhardt ist eine Wachstumsgemeinde: Bürgermeister Helge Viehweg und Jens Hubert vom Bürgerschaftlichen Engagement gaben jetzt den Neubürgern ein Fest in Schwann. Foto: Meister
Straubenhardt ist eine Wachstumsgemeinde: Bürgermeister Helge Viehweg und Jens Hubert vom Bürgerschaftlichen Engagement gaben jetzt den Neubürgern ein Fest in Schwann. Foto: Meister
12.02.2019

Ein Fest für 120 Neu-Straubenhardter

Straubenhardt. Der Neubürgerempfang der Gemeinde Straubenhardt setzt eine langjährige Tradition fort. Am vergangenen Sonntag waren 120 Zugezogene der Einladung in die Fest- und Turnhalle nach Schwann gefolgt. „Es freut mich sehr, dass so viele Neubürger bei diesem Anlass begrüßen zu können“, lächelte der Straubenhardter Bürgermeister, Helge Viehweg. Mit seinen rund 11.000 Einwohnern hat Straubenhardt aktuell mehr Zuzug als Wegzug zu verzeichnen. Dies hat zur Folge, dass derzeit keine freien Bauflächen mehr zur Verfügung stehen.

Seit Jahren ist Jens Hubert vom gemeindlichen Bürgerschaftlichen Engagement für diesen Empfang verantwortlich. „Solch eine Veranstaltung bietet eine Gelegenheit, die Gemeinde näher vorzustellen“, so Hubert. Insbesondere der lockere Rahmen ist ihm wichtig. „Der Empfang wird in einem überschaubaren Rahmen ausgetragen. Damit lässt sich ein bürgernahes Vertrauensverhältnis aufbauen“, erklärt Hubert. Deshalb waren entsprechend viele Vereine und Organisationen anwesend um sich vorzustellen und den zwanglosen Plausch zwischen Sekt und Buffet zu suchen. Bürgermeister Viehweg machte auf die anstehenden Kommunalwahlen aufmerksam. „Die Kommunalpolitik ist ein wichtiges Zahnrad im politischen Entscheidungswillen“, so Viehweg. „Deshalb bietet eine Kandidatur eine passende Möglichkeit, sich in das Gemeindewesen einzubringen“, fügte er an. Beim Neubürgerempfang waren sämtliche Fraktionen aus dem Straubenhardter Gemeinderat vor Ort.

Deutlich wurde, dass sich zahlreiche Neubürger gezielt für das Land entscheiden. Besonders aus der Region Karlsruhe sind viele Zuzüge zu vermelden. „Deshalb sollte auch das ewige Thema der Stadtbahn kein Tabuthema sein“, so Viehweg. Oben auf der Agenda stehen vor allem das schnelle Internet und die Verbesserung der Kindergartensituation. Aus den Reihen der Neubürger waren zahlreiche positive Stimmen zu hören. Vielfach wurden das familiäre Miteinander und die ländliche Umgebung mit Perspektive gelobt.

Musikalisch untermalt wurde die Begrüßung durch die Jugendmusikschule Neuenbürg, Birkenfeld, Straubenhardt und Engelsbrand. Unter der Leitung von Christian Knebel präsentierten die Preisträger aus dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ ein buntes musikalisches Portfolio.