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Der Lindwurm war auf der zwei Kilometer langen Umzugstrasse unterwegs. 
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Die Musikgruppen sorgten dafür, dass die Besucher in Schunkel-Laune kamen. Weber 
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Nur nicht erschrecken! 

Ein Narren-Jubiläum nach Maß - Rund 12 000 Besucher beim Ittersbacher Jubiläumsumzug

Besser hätten die Voraussetzungen für den gestrigen Jubiläumsumzug anlässlich des 33-jährigen Bestehens der Narrenzunft Ittersbach kaum sein können. So säumten bei recht angenehmen Temperaturen mehr als 12 000 Besucher die zwei Kilometer lange Umzugstrasse.

Dabei zelebrierten 75 Gruppierungen mit insgesamt rund zweitausend Teilnehmern, darunter etwa 1800 Hästräger, Fasnacht vom Feinsten.

Dass sich hier immer wieder neue Formationen beteiligen, ist der Verdienst der „Narrenzunft Ittersbach“, deren Akteure zahlreiche Umzüge, Narrentreffen und Brauchtumsabende auch in den Hochburgen der schwäbisch-alemannischen Fasnacht bereichern. „Damit kommen immer wieder neue Zünfte zu unserem Umzug. Um die Machbarkeit zu gewährleisten, müssen wir sogar limitieren“, so Zunftmeisterin Sylvia Martin.

Besuch aus Salzburger Land

Anlässlich des Zunftjubiläums mit dabei eine Gruppe aus der Partnergemeinde Hüttau im Salzburger Land, die eigentlich nur bis zum 6. Januar unterwegs ist. Während die Narren am Straßenrand riesen Spaß hatten und kräftig schunkelten, sorgten zehn Musikgruppen für den richtigen Marschrhythmus des närrischen Lindwurms. Eindrucksvoll präsentierten sich auch die Narren-Vereine aus dem Raum Pforzheim und dem Enzkreis. Darunter die „Kräheneck-Hexen“ aus Dillweißenstein, der Narrenbund „Schellau“ aus Schellbronn, aus Birkenfeld kamen die „Hogebiere“ und aus Büchenbronn die „Köhlerhexen. Stark vertreten auch der „Tiefenbronner Carnevalsverein“. Aus Remchingen kam der „Pfinztroll“, ein blau-grünes Zottelding, das nach seiner süßen Belohnung den ersten Schreck mancher kleinen Angsthasen schnell vergessen ließ. Der Gründer der Ittersbacher Fasenacht, Hubert Sulzmann, hat sich zusammen mit Daniele Antonicelli als Moderator engagiert und die Gruppen vorgestellt.

Viel Lob gab es für die Buden und Stände der örtlichen Vereine entlang der Umzugstrasse, die vor und auch nach dem Spektakel für ausgelassene Straßenfestatmosphäre sorgten. Unter Sicherheitsaspekten waren die Zufahrten zur Umzugstrasse mit Lkw zugestellt.