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Symbolbild dpa
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15.08.2018

Ein PZ-Leser will wissen: Warum werden Bienenvölker gestohlen?

Einige Male sind in diesem Jahr Bienenvölker und ihr Honig gestohlen worden. Zuletzt hat es in Langenbrand einen solchen Fall gegeben. Hinsichtlich der Täter tappt die Polizei noch im Dunkeln. Experten haben jedoch notgeplagte Imker im Verdacht.

So gab es kürzlich in Langenbrand einen solchen Fall. Der oder die Täter stahlen dort nach Angaben der Polizei vier Bienenkästen. In diesen befanden sich jeweils ein Bienenvolk mit rund 50 000 Tieren und jeweils etwa 15 Kilogramm Tannenhonig. Den Schaden schätzt der betroffene Imker auf rund 2000 Euro.

Das ist kein Einzelfall. So berichtet die Polizei davon, dass unter anderem auch im Pforzheimer Stadtteil Buckenberg zwischen dem 19. und dem 25. Juni ein Bienenvolk gestohlen wurde. Nun teilte die Pressestelle des Polizeipräsidiums Karlsruhe auf Anfrage mit, dass es bislang in keinem Fall einen konkreten Tatverdacht gibt. „Das sind mit Sicherheit Imker“, sagt Udo Schwed, Vorsitzender des Bezirksimkervereins Calw.

Für einen professionellen Wanderimker lohne sich der Diebstahl von lediglich vier Bienenvölkern, wie in Langenbrand geschehen, allerdings nicht, macht Schwed deutlich. Schwed glaubt deshalb, dass die Bienen in Langenbrand jemand gestohlen habe, der sich auskenne, aber kein Vollerwerbsimker sei.

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