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Im Herzen ein Hamberger: Immer wieder zieht es Thomas Ochs zurück zu seinen Wurzeln. In der St. Wolfgangskirche im Neuhausener Teilort wurden er und seine Söhne getauft. Foto: Meyer
Im Herzen ein Hamberger: Immer wieder zieht es Thomas Ochs zurück zu seinen Wurzeln. In der St. Wolfgangskirche im Neuhausener Teilort wurden er und seine Söhne getauft. Foto: Meyer
04.08.2017

Ein Priester ohne Schäfchen

Neuhausen-Hamberg/Neckarsulm. Thomas Ochs aus Hamberg hat für die Liebe sein Amt aufgegeben. Sein Engagement in der Kirchengemeinde lässt er sich aber nicht nehmen.

Die Sonne wärmt den Hamberger Kirchgarten. Ein leiser Wind spielt in den dicht belaubten Bäumen, nah an der Kirchenmauer steht eine Bank im Schatten – für Thomas Ochs ein Platz voller Erinnerungen. Hier ist der laisierte Priester aufgewachsen und hat seine Liebe zum Glauben entdeckt. Aber dann kam eine andere Liebe dazwischen.

Ochs hat sich für seine Frau und gegen eine Karriere in der katholischen Kirche entschieden. Gekämpft hat er mit der Entscheidung, bereut habe er sie nicht, erzählt der 52-Jährige. Heute ist er in Neckarsulm Leiter einer katholischen Fachschule für Sozialpädagogik. Obwohl seine betagten Eltern mittlerweile bei ihm nahe Heilbronn leben und auch sein Bruder weggezogen ist, gilt: „Hamberg ist für mich Heimat.“

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