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28.03.2016

Ein Stück Computer-Zukunft für Kieselbronns Grundschüler

In Kieselbronn sollen künftig schon die Grundschulkinder mit der Wirklichkeit des Computerzeitalters vertraut gemacht werden. Einstimmig beschloss der Gemeinderat einen zentralen Computerraum mit 20 Arbeitsplätzen für die Kinder sowie die Einbeziehung der Klassenräume in ein lokales Computernetzwerk.

Die voraussichtlichen Kosten betragen 70 000 Euro inklusive Ingenieurkosten für die Verkabelung und 35 000 Euro für Laptops und weitere Hardware. Hintergrund der Entscheidung ist der Umstand, dass in Baden-Württemberg zu Beginn des Schuljahres 2016/17 ein neuer Bildungsplan in Kraft treten soll. Für die Grundschule sei darin eine fächerübergreifende Einbeziehung von Datenverarbeitungstechnik (Computern) vorgesehen.

In Kieselbronn will man keine Übergangsregelung in Anspruch nehmen, sondern gleich dabei sein. „Im Interesse unserer Schülerinnen und Schüler sollte die Bereitstellung der IT-Infrastruktur zügig erfolgen“, erklärte Bürgermeister Heiko Faber. Ähnlich sieht das für eine pädagogische Musterlösung zur „Bildungscloud“ aus. Auch da habe man Interesse für die Grundschule signalisiert, so Faber. Deren technische Voraussetzungen – LAN-Verkabelung und Laptop – werden nun geschaffen und entsprechen auch den Wünschen von Schulleitung und Lehrerschaft, wie Grundschulrektorin Carolin Krauth vor dem Gemeinderat erläuterte.