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Rund 100 Kinder und Jugendliche aus dem Raum Pforzheim und Karlsruhe wirken an dem Bühnenstück mit, das vor gut 700 Zuschauern uraufgeführt wird. Foto: Weber
Rund 100 Kinder und Jugendliche aus dem Raum Pforzheim und Karlsruhe wirken an dem Bühnenstück mit, das vor gut 700 Zuschauern uraufgeführt wird. Foto: Weber
06.03.2017

Ein Stück vom Himmel: Uraufführung des Musicals „Mit Jesus an Bord“ in Langensteinbach

Karlsbad. Das Ergebnis war beeindruckend – die nahezu 700 großen und kleinen Besucher waren begeistert. Die Rede ist von der Uraufführung des Musicals für Kinder und Jugendliche „Mit Jesus an Bord“ im großen Saal des Bibelkonferenzzentrums Langensteinbacher Höhe.

Hier hat im Rahmen einer fünftägigen Musicalfreizeit für Kinder und Jugendliche Matthias Fruth, Deutsch- und Musiklehrer am Gymnasium in Mühlacker, das von ihm komponierte und getextete Musical „Mit Jesus an Bord“ als Uraufführung auf die Bühne gebracht. Dies sei vorweggenommen: Dem Autor und Regisseur ist es gelungen, bei den rund 100 beteiligten Kindern und Jugendlichen aus dem Raum Karlsruhe/Pforzheim eine sichtbare Spielfreude bei hoher Konzentration zu entwickeln. Dies galt bei der rund einstündigen Premiere sowohl für den großen Chor als auch für die immerhin 16 Solisten, die zum Teil gesanglich gefordert waren. Genannt seien hier Constantin Häßner aus Ettlingen in der Hauptrolle als Jesus und Miriam Jäckle als Magdalena mit ihrer Interpretation der eingängigen Ballade „Mach dir keine Sorgen“.

Thema der Aufführung ist die biblische Geschichte, in der Jesus den Sturm stillt. Da stand zunächst allerdings die Frage im Raum: „Ist Jesus ein Spinner, ein Pop-Star, dem alle hinterherlaufen?“ Dabei hatten die Freunde und Jünger gerade miterlebt, wie Jesus Kranke heilt und Wunder tut. Jetzt waren sie mit ihrem Boot in einen heftigen Sturm geraten, aus dem sie selbst als erfahrene Seeleute nicht mehr herauskommen können. Nur durch ein Wunder können sie noch gerettet werden. Doch wo ist dieser Jesus in dieser lebensbedrohlichen Situation? Jesus ist an Bord und schläft unter Deck. Die Freunde erkennen, dass sie Jesus brauchen um aus diesem Sturm wieder wohlbehalten herauszukommen. Schließlich begreifen sie: „Mit Jesus an Bord bin ich nicht allein, mit Jesus an Bord kann ich sicher sein, mit Jesus an Borg weicht die Angst von mir. Mit Jesus an Bord – ich weiß er ist hier“, so das gemeinsame Schlusslied. Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.