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Günter H. Böhler
Günter H. Böhler
26.02.2017

Ein großer Maler und Dichter: Günter H. Böhler verstorben

Unterreichenbach. Weit über 1000 Bilder, seine zahlreichen individuellen „Ulla-Skulpturen“ aus Ton und zuletzt seine bunten Postkarten mit Fantasietieren sowie jede Menge bunter Phönix-Vögel auf Leinwand gehören unter anderem zu dem großen künstlerischen Erbe des Unterreichenbacher Malers, Mundartdichters und Komponisten, Günter H. Böhler. Vor rund einer Woche ist der gebürtige Brötzinger und langjährige technische Angestellte der Pforzheimer Stadtwerke nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 79 Jahren verstorben.

1990 bekam er für seinen Gedichtband in „Pforzheimer Mundart“ mit dem Titel „s isch no nett z´schbäd“, der 1994 in dritter Auflage erschien, den ersten Preis in der Sparte Lyrik des Arbeitskreises Heimatpflege Nordbaden im Karlsruher Regierungsbezirk. „Ob se lang laaft, odd´r kerzer, e´fahre werrschs no viel zu frieh! Nuz die Zeit, laß nix ve´renne, unn du läwe, ´s Morge isch vielleicht – nie!“ schrieb Böhler darin in seinem 1987 entstandenen Gedicht „Zeit“. Er hinterlässt seine Frau, seine Tochter und zwei Enkel. Die Trauerfeier findet am Freitag, 3. März, um 14.30 Uhr auf dem Friedhof in Brötzingen statt.