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Haben gut lachen: Landrat Karl Röckinger (links) und Finanzdezernent Frank Stephan freuen sich über mehr Geld vom Land für den Haushalt 2017. Foto: Ketterl
Haben gut lachen: Landrat Karl Röckinger (links) und Finanzdezernent Frank Stephan freuen sich über mehr Geld vom Land für den Haushalt 2017. Foto: Ketterl
15.11.2016

Ein paar Millionen mehr: Enzkreis erhält Finanzspritze

Enzkreis. Nach der neuen Steuerberechnung gibt es mehr Geld vom Land für Kreise und Kommunen. Die Gemeinden wollen die Kreisumlage drücken. Landrat Karl Röckinger beklagt gleichzeitig die Belastungen.

Eine Geldspritze für den Haushalt 2017 kann der Finanzdezernent Frank Stephan verbuchen. Die Landesregierung hat im aktuellen Entwurf des Haushaltserlasses den Betrag pro Kopf beim kommunalen Finanzausgleich höher als erwartet angesetzt. „Sehr zu unserer Freude“, sagte Landrat Karl Röckinger in der jüngsten Sitzung des Jugendhilfe-Ausschusses. Doch wie viel Geld bekommt Frank Stephan mehr im Etat fürs kommende Jahr? Er hält sich bedeckt, muss die Summe noch genau ausrechnen und will dann die Gremien informieren.

Fünf Millionen Euro mehr als bisher geplant, vielleicht sogar noch etwas mehr, werden wohl in den Enzkreis fließen. Zum Vergleich: Der ähnlich große Landkreis Lörrach rechnet nach der Ankündigung des Landes mit zusätzlich rund vier Millionen Euro. Die Kreistagsfraktionen haben schon vor dem warmen Geldregen deutlich gemacht, dass die Kommunen dem Kreis nicht so viel Geld überweisen sollen wie gefordert. In der Sitzung brachte Landrat Röckinger freilich schon mal ein Gegenargument: ab Januar werde eine neue Anordnung des Bundes bei Unterhaltsvorschüssen für Alleinerziehende die Kreiskasse stark belasten.

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