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Einige Spitzen am schmiedeisernen Tor sind über die Jahre verschwunden. Stephan Irgenfried (links) und Niels Fischer, Vorsitzende der Initiative „Wir in Neuenbürg“, wollen diese ersetzen lassen.  Warzecha
Einige Spitzen am schmiedeisernen Tor sind über die Jahre verschwunden. Stephan Irgenfried (links) und Niels Fischer, Vorsitzende der Initiative „Wir in Neuenbürg“, wollen diese ersetzen lassen. Warzecha
14.09.2016

Eingang zum Alten Friedhof in Neuenbürg restauriert

Wer auf dem Weg zum Neuenbürger Schloss am Eingang zum Alten Friedhof eine Pause macht, stolpert darüber: über eine auffällige, rote Info-Tafel, die von einem beeindruckenden historischen Eisentor am gegenüberliegenden Eingang des Friedhofs erzählt.

Tatsächlich bekamen Ausflügler und Einheimische an der genannten Stelle über viele Jahre außer zwei einsturzgefährdeten Sandsteinmauern weit und breit kein Tor zu sehen. „Wo ist denn dieses Tor?“, fragte sich der Neuenbürger Architekt Niels Fischer bei einem Spaziergang hinauf zum Schloss. Diese Frage stand vor gut einem Jahr am Anfang des bisher größten Projekts der Initiative „Wir in Neuenbürg“ (WiN-I). Die Mitglieder des Vereins fassten den Beschluss, sich auf die Suche nach diesem Tor zu machen und es wieder an seinem ursprünglichen Platz anzubringen.

Mauern einsturzgefährdet

WiN-I fragte sich durch, recherchierte und fand das Tor – in einem „gerade noch rettbarem Zustand“, wie Fischer betont. Doch bevor das Tor zurück an seinen alten Platz gesetzt werden konnte, mussten die beiden Mauern abgetragen und von Grund auf neu errichtet werden, denn sie waren durch zwei angrenzende Bäume schwer beschädigt worden und drohten, umzustürzen.

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