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Der Discounter Lidl will in Königsbach neu bauen. Der Gemeinderat brachte dazu eine Änderung des Bebauungsplans auf den Weg. Foto: Faulhaber
Der Discounter Lidl will in Königsbach neu bauen. Der Gemeinderat brachte dazu eine Änderung des Bebauungsplans auf den Weg. Foto: Faulhaber
15.05.2017

Einkaufsmarkt in Königsbach soll deutlich größer werden

Königsbach-Stein. Einstimmig billigte der Gemeinderat bei seiner Sitzung im Königsbacher Rathaus die zweite Änderung des Bebauungsplans „Plötzer II – Einkaufen und Sport“ mit den dazugehörigen, örtlichen Bauvorschriften.

Der Plan, der von Karin Kies, Büro Gerhardt/Stadtplaner/Architekten umfassend erläutert wurde, wird im beschleunigten Verfahren nach Paragraph aufgestellt und öffentlich ausgelegt. Anlass der Planung ist das Vorhaben des dort seit Jahren angesiedelten Discounters, den Lidl-Markt an ein neues Konzept anzupassen und die vorhandenen Verkaufsflächen von bislang 1000 Quadratmeter auf 1450 Quadratmeter zu erweitern. Um dies zu verwirklichen, ist der Abbruch des bestehenden Marktgebäudes und ein Neubau am Standort vorgesehen. Dazu ist auch eine Erweiterung des Baufensters nach Norden und Osten erforderlich. Ebenso muss die Andienung neu organisiert werden, was auch eine Neuanordnung von Stellplätzen und Zufahrten nach sich zieht. Die notwendige, leichte Bachverlegung geht zulasten des Bauvorhabens.

Darüber hinaus hat der nördlich angrenzende Sportverein den Erweiterungsbedarf seiner Sporthalle geäußert.

Durch die Ausdehnung der überbaubaren Fläche nach Süden und Westen um sechs bis sieben Meter soll dies ermöglicht werden. Im Rahmen der Bürgerfragestunde wollte ein Steiner Bürger, der bereits bei der zurückliegenden Gemeinderatssitzung auf den zunehmenden Schwerlastverkehr im Sägmühlweg in Stein hingewiesen hatte, von Bürgermeister Heiko Genthner wissen, ob in den Anliegergebäuden schon einmal Erschütterungsmessungen vorgenommen worden seien. Genthner erwiderte, dass eine Verkehrsschau im Junin vorgenommen werde und erst anschließend dazu informiert werden könne. Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.