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Für Finn Glas erfüllte sich dabei der Traum von der Rolle als Shuttle-Pilot. Foto: Privat
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Wieder gelandet: Finn Glas ist nach dem Raumfahrttraining in den USA zurück im Hilda-Gymnasium. Foto: Meyer
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Ein Teil der internationalen Astronautenschüler in Huntsville vor einem der legendären Space Shuttles. Zumindest in Simulationen durften sie damit fliegen. Foto: Privat

Einmal Mars und zurück: So war das Raumfahrt-Training für den Tiefenbronner Schüler

Tiefenbronn/Pforzheim. Hilda-Gymnasiast Finn Glas war im Astronauten-Camp in den USA. Der Tiefenbronner erzählt begeistert vom Space Shuttle und dem Orion-Programm, das Raumschiffe zu einem Nachbarplaneten bringen soll.

Die Eroberung des Weltalls ist durch das Jubiläum der ersten Mondlandung vor 50 Jahren gerade wieder im Bewusstsein der Öffentlichkeit. Neil Armstrongs erste Schritte auf dem Erdtrabanten. Die Raketentechnik mit ihren Ursprüngen bei dem Deutschen Wernher von Braun. Die Leistungen der Mathematiker, die die riskanten Reisen in die unendlichen Weiten des Alls bis ins kleinste Detail durchkalkuliert haben. Ein Schüler aus Tiefenbronn ist jetzt besonders tief in die faszinierende Welt der Raumfahrt eingetaucht: Finn Glas war einer von zwei deutschen Vertretern beim Space Camp in Huntsville, Alabama. Zurück am Hilda-Gymnasium hat er einiges zu erzählen. Vom Training auf dem Pilotensitz eines Space Shuttles zum Beispiel. Und von der Simulation einer Marsmission mit einem Orion-Raumschiff – dem nächsten ehrgeizigen Raumfahrt-Ziel der USA.

Unglaubliche Überraschung für den Schüler Finn Glas
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Unglaubliche Überraschung für den Schüler Finn Glas

Die PZ war dabei, als Finn Glas das Wettrennen um dieses Astronauten-Training Anfang Mai gewonnen hat. Es war FDP-Landtagsabgeordneter Erik Schweickert, der dem Enzkreis und Pforzheim einen Platz im Auswahlverfahren des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) verschafft hatte. Und der Hildaner aus Tiefenbronn überzeugte am meisten und durfte mit Lehrer Andreas Langendörfer für zehn Tage ins „U.S. Space and Rocket Center“. Mitten hinein in seinen Kindheitstraum Raumfahrt.

Finn erlebte vollgepackte Tage mit Vorträgen, Trainings und Schulungen. Er arbeitete in Teams mit jungen Leuten aus Deutschland, Marokko, Belgien, Norwegen, Australien, Amerika und vielen anderen Ländern. „Jeder von uns hatte sein eigenes Englisch“, sagt Finn.Die US-Lehrer hätten sehr exakt beobachtet, wer in einer Gruppe welche Aufgaben übernahm, wer Verantwortung suchte, wer eher der Tüftler war und wer der Kommunikator. Stolz ist der Tiefenbronner deshalb, dass er bei der längsten Simulation einer Raum-Mission, beim Mars-Programm Orion, sogar das Kommando hatte.

Mehr lesen Sie am Samstag, 20. Juli 2019, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Heilemann Alexander

Alexander Heilemann

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