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Jeremy Richter (rechts) hilft Patricia (elf Jahre) mit dem Hohlstrahlrohr beim Ferienprogramm in Schömberg. Foto: Tilo Keller
Jeremy Richter (rechts) hilft Patricia (elf Jahre) mit dem Hohlstrahlrohr beim Ferienprogramm in Schömberg. Foto: Tilo Keller
14.08.2017

Einsatzkräfte zeigen ihre Fahrzeuge

Schömberg. Feuerwehr, DRK, THW und Polizei haben sich Zeit für Kinder genommen. Im Rahmen des Kinderferienprogramms hatte die Freiwillige Feuerwehr Schömberg zum Tag der Rettungskräfte und Hilfsorganisationen eingeladen.

Unter der Regie der Jugendfeuerwehr Schömberg hatten neben den Fahrzeugen der Feuerwehr auch die Fahrzeuge vom DRK Ortsverein Schömberg/Bad Liebenzell, der THW- Ortsgruppe Pforzheim und des Polizeipostens Schömberg Aufstellung genommen. Bei so viel Blaulichtfahrzeugen war die Begeisterung der Kinder groß. Sie ließen sich von den jeweiligen Vertretern der Organisationen die Funktion der Einsatzfahrzeuge genau erklären und freuten sich, wenn sie hinter so manchem Lenkrad Platz nehmen durften. „Das Interesse ist immer rege“, erklärte Johannes Schwämmle, Jugendbetreuer der Feuerwehr Schömberg. „Wir haben meist bis zu 30 Anmeldungen.“ Zukünftig sei geplant, auch weitere Hilfsorganisationen wie DLRG und Bergwacht einzuladen. Trotz gelegentlicher Regentropfen hatten die Kinder besondere Freude beim Einsatz des Löschschlauches.

„Ich fühle mich wie in einer Feuersituation“, sagte die elfjährige Patricia, als sie Wasser in hohem Bogen aus dem Hohlstrahlrohr spritzen ließ: „Das macht viel Spaß.“ Auch die Kübelspritze, mit dem die Kinder Zielübungen machen durften, war stets besetzt. Das DRK bot neben einem Einblick in den Krankentransportwagen auch das Schminken von Verletzungen an. Im Handumdrehen entstanden dramatisch aussehende blaue Flecken und Schnittwunden. Die Sanitäter zeigten dann auch gleich, wie man diese Verletzungen richtig versorgen würde. Staunend standen die Kinder vor der DRK-Feldküche, mit der 800 Portionen zubereitet werden können. Der Gerätekraftwagen vom THW, den Christian Wondzinski, Gruppenführer der ersten Bergungsgruppe vorführte, sorgte mit seinen vielen Schulbaden und sonstigen Verstaumöglichkeiten für Werkzeug, Maschinen und Material für Staunen. Auch das zweite THW-Fahrzeug, das Raum für eine Führungsstelle bietet, wurde von den Kindern belagert. Und Ingo Großhans vom Polizeiposten Schömberg beantwortete viele Fragen. ck