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Bürgermeister Thomas Karst (rechts) und Kommandant Marcel Kröner stellten den Feuerwehrbedarfsplan als Richtschnur für deren Ausstattung in den nächsten fünf Jahren vor. Foto: Manfred Schott
Bürgermeister Thomas Karst (rechts) und Kommandant Marcel Kröner stellten den Feuerwehrbedarfsplan als Richtschnur für deren Ausstattung in den nächsten fünf Jahren vor. Foto: Manfred Schott
04.02.2018

Eisinger Gemeinderat beschließt Feuerwehrbedarfsplan für die Jahre 2018 bis 2022

Eisingen. Nach dem baden-württembergischen Feuerwehrgesetz hat jede Gemeinde eine leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen, die den örtlichen Verhältnissen entspricht. Deren Ausstattung muss jeweils dem Gefahrenpotenzial in ihrer Gemeinde angepasst werden. Dazu hilft der fünfjährige Feuerwehrbedarfsplan, der den Qualitätsstand, die Problembereiche und die Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigt. Der erste Feuerwehrbedarfsplan für die Freiwillige Feuerwehr Eisingen wurde 2012 aufgelegt.

Bürgermeister Thomas Karst und Kommandant Marcel Kröner erläuterten dem Gemeinderat die mit Kreisbrandmeister Christian Spielvogel abgestimmte Fortschreibung dieser Richtschnur für Eisingens Wehr für den Zeitraum von 2018 bis 2022. Der Gemeinderat gab seine Zustimmung.

Zuschuss für neues Fahrzeug

Der Feuerwehrbedarfsplan sagt beispielsweise aus, dass in der Zeit von 18 Uhr abends bis 6 Uhr morgens die geforderte Mannschaftsstärke verfügbar ist. Die Tagesverfügbarkeit der Feuerwehrangehörigen muss allerdings dringend verbessert werden. Es sind auch Überlegungen gefordert, ob bei Neueinstellungen der Gemeinde darauf hingewirkt werden kann, dass auch Dienst bei der Feuerwehr geleistet wird. Grundsätzlich wird festgestellt, dass mit den beiden Löschfahrzeugen und dem Mannschaftstransportwagen unter Einbeziehung der Drehleiter der Feuerwehr Königsbach der notwendige Grundschutz in der Gemeinde sichergestellt ist. Bei Brandeinsätzen mit weiterem Fahrzeugbedarf werden Nachbarfeuerwehren alarmiert.

Bei Ersatzbeschaffungen im Fahrzeugbereich muss Eisingen aufrüsten. So wird empfohlen, dass das nächste Fahrzeug über einen Allrad-Antrieb verfügen soll. Das angestrebte mittlere Löschfahrzeug HLF 10/6 Allrad wird 360.000 Euro kosten. Den Zuschuss in Höhe von 90.000 Euro konnte der Kreisbrandmeister schon zusagen.