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Bäckermeister Walter Augenstein aus Dietlingen (Zweiter von rechts) will der Obstanlage Ellmendingen zu einer Renaissance verhelfen. Unterstützt wird er dabei von (von links) Bernhard Reisch, Walter Seemann, Rudi Schroth, Philipp Seemann (rechts) sowie 50 weiteren Grundstückseigentümern. Foto: Ossmann
Bäckermeister Walter Augenstein aus Dietlingen (Zweiter von rechts) will der Obstanlage Ellmendingen zu einer Renaissance verhelfen. Unterstützt wird er dabei von (von links) Bernhard Reisch, Walter Seemann, Rudi Schroth, Philipp Seemann (rechts) sowie 50 weiteren Grundstückseigentümern. Foto: Ossmann
15.07.2015

Ellmendinger Obstanlage zu neuem Leben erweckt

„Totgesagte leben länger.“ Dieses oft verwendete Sprichwort scheint nun auch für die Ellmendinger Obstanlage zutreffend zu sein. Vor über 50 Jahren war die rund zehn Hektar große Gemeinschaftsanlage mit Apfelsorten wie Golden Delicious, Idared, Jonagold, Braeburn und Delbar bepflanzt worden. Über die eigens gegründete Obstbaugenossenschaft Ellmendingen wurde die Apfelplantage verwaltet, bewirtschaftet und der Ertrag über die Obst- und Gemüse-Vertriebsgenossenschaft (OGA) Bruchsal vermarktet oder für den Eigenbedarf verwendet.

Zusammenhängend konnte die Anlage effizient bewirtschaftet werden. Im Laufe der Jahre schwand allerdings bei manchen Grundstückseigentümern das Interesse am eigenen Obst, teilweise wurden Parzellen nicht mehr gepflegt oder gerodet. So entstanden größere Lücken und die Anlage konnte von der Genossenschaft nicht mehr rentabel bewirtschaftet werden. Schweren Herzens, aber mit Blick auf die rückläufige finanzielle Entwicklung hatte sich die Genossenschaft vor gut drei Jahren zur Auflösung entschlossen. Wie dieses Schicksal abgewendet werden konnte, lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.