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60 Seiten hat das Buch von Elmar Stelzer. Foto: Schmid
60 Seiten hat das Buch von Elmar Stelzer. Foto: Schmid
28.09.2017

Elmar Stelzer hat über Väter und Söhne und das alte Göbrichen geschrieben

Neulingen-Göbrichen/Mannheim. Elmar Stelzer hat über Väter und Söhne geschrieben. Der 57-Jährige lässt das dörfliche Göbrichen seiner Kindheit wiederaufleben.

Nicht jeder Satz zieht in die Lektüre von Stelzers Buch „Aus Söhnen werden Väter – oder unbeschwerte Jugend“. Aber diese Passage tut es: „Fuchs war unser Dorffriseur. Eigentlich war er Metzger. Ein stattlicher Fettkloß mit riesigen Händen und speckigen Wurstfingern. Die eine Pranke ruhte auf dem Kopf, besser gesagt, drückte diesen in den Sessel. Mit der anderen Hand betätigte er seine Rasiermaschine. Diese war immer gleich eingestellt, so dass alle von Fuchs geschorenen Kinder gleich aussahen. Kahl geschorene Lausbuben, bei denen die Läuse keine Überlebenschance mehr hatten.“ Liest man das ist man mittendrin – im dörflichen Göbrichen der 1960er-Jahre. Einem Ort, an dem sich mittags die Buben treffen zum Kicken, Toben und Streiche aushecken. Unbeschwerte Kindertage, die Stelzer in seinem im Sommer erschienenen Buch wiederaufleben lässt.

Allerdings nur im letzten Teil. Anfangs widmet sich das Büchlein den Lebensgeschichten von Stelzers Großvater und seinem Vater Oskar Stelzer, dem 2015 verstorbenen, langjährigen Rektor der Pforzheimer Nordstadtschule. Das Buch „Aus Söhnen werden Väter – oder unbeschwerte Jugend“ von Elmar Stelzer hat die ISBN-Nummer 978-3-86455-120-8 und kostet 9,90 Euro.

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