nach oben
Im Einsatz für die Diakoniestation: Siegfried Tersitsch (von links), Gabriele Reiling, Gerlinde Schickle, Gertrud Diekmeyer, Katrin Haible und Helmut Rexroth. Foto: Roller
Im Einsatz für die Diakoniestation: Siegfried Tersitsch (von links), Gabriele Reiling, Gerlinde Schickle, Gertrud Diekmeyer, Katrin Haible und Helmut Rexroth. Foto: Roller
07.06.2019

Ende einer Ära: Helmut Rexroth gibt Amt als Vorsitzender der Diakoniestation ab

Königsbach-Stein/Eisingen. Nach 18 Jahren hat Helmut Rexroth sein Amt als Vorsitzender der Diakoniestation „mobiDik“ in Königsbach-Stein aufgegeben. Seit der Gründung der Diakoniestation im Jahr 2001 hatte er dieses inne. Er konnte sowohl die Mitarbeiterzahlen als auch die Höhe des Jahresumsatzes deutlich steigern.

Lob, Dank und Anerkennung für seine herausragende Leistung bekam er sodann von Bürgermeister Heiko Genthner, von seinem Vorstandskollegen Siegfried Tersitsch und nicht zuletzt von den Mitarbeitern, die seinen jahrzehntelangen Einsatz würdigten und daran erinnerten, dass der Name „mobiDik“ auf seine Idee zurückgeht. „Wir haben die Arbeit gern gemacht, weil wir wussten, wofür“, sagte Rexroth, der sich schon seit seinem 18. Lebensjahr ehrenamtlich engagiert und jahrelang Vorstandsmitglied beim Königsbacher Krankenhilfsverein war: „Ich bereue keine Stunde.“ Zu seiner Nachfolgerin wählten die Mitglieder Katrin Haible. Neben Rexroth legte auch die stellvertretende Vorsitzende Gerlinde Schickle ihr Amt nieder. Sie ist Gründungsmitglied und war seit 2008 stellvertretende Vorsitzende. Zu ihrer Nachfolgerin wurde die Steiner Pfarrerin Gertrud Diekmeyer gewählt. Siegfried Tersitsch wurde in seinem Amt als weiterer Stellvertreter bestätigt. Damit besteht der Vorstand der Diakoniestation nun aus der Vorsitzenden Katrin Haible und ihren beiden Stellvertretern Gertrud Diekmeyer und Siegfried Tersitsch.In seinem letzten Bericht als Vorsitzender hatte Rexroth zuvor auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und dabei an die Lage auf dem Pflegemarkt erinnert, die es schwer mache, geeignetes Fachpersonal zu bekommen. Es gehöre bei „mobiDik“ zum Selbstverständnis jeder Pflegekraft, „sich Zeit zu nehmen und sich um das Wohl notleidender Menschen zu kümmern“. Aus der täglichen Praxis berichtete Geschäftsführerin Gabriele Reiling, die die Diakoniestation zum Jahresende verlassen wird. Die Stelle soll ausgeschrieben werden.