760_0900_126153_Glasfaser_Engelsbrand.jpg
Die Glasfaserkabel warten auf ihre Einblasung.  Foto: Dast-Kunadt 

Engelsbrand: Glasfaserausbau läuft auf Hochtouren

Engelsbrand. Bereits in der kommenden Woche soll in Engelsbrand entlang der Haupttrasse das Glasfaserkabel eingeblasen werden, teilte BBV-Geschäftsführer Frank Bonnemeier in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates mit. Dann könnten die ersten Kunden online geschaltet werden. Gemeinsam mit dem toni-Projektleiter Bernd Henkel informierte er über das weitere Vorgehen für den Ausbau. Als Nächstes werden Henkel zufolge zwei Kabelverzweiger rechts und links der Haupttrasse gesetzt, um noch die beiden zugehörigen Bereiche des Hauptorts mit Glasfaser zu versorgen. Engelsbrand sei danach vollständig erschlossen, so der Projektleiter.

Um das Ausbautempo weiter zu erhöhen und die Arbeiten bis zum Sommer in allen drei Teilorten abschließen zu können, kommt ab kommender Woche zudem ein zweiter Bautrupp zum Einsatz. Viel Lob gab es vonseiten der Gemeinderäte, die zum Teil aus eigener Erfahrung berichteten oder das Lob anderer Bürger weitergaben.

„Die Bauarbeiter arbeiten super schnell und zuverlässig“, so SPD- und Bürgerliste-Engelsbrand-Rat Christian Fruhner.

Auch sein Fraktionskollege Manfred Kleile lobte die Ausbaufirma, regte jedoch an, Hauseigentümer etwas früher zu informieren, dass nun ihr Haus angeschlossen werde. „Die Bauarbeiter-Teams überholen unseren Zeitplan komplett“, bestätigte Bonnemeier. Geplant sei, die Zeitpläne für die kommenden Ausbauschritte in den kommenden Amtsblättern zu veröffentlich.

Als Nächstes werde der Teilort Grunbach angeschlossen. Zunächst starte ein Bautrupp vom Bereich Schönblickstraße/Allmendweg aus und arbeite sich in Richtung Ortsmitte vor. Sobald das andere Bauarbeiter-Team in Engelsbrand fertig sei, komme es von der anderen Seite her über das Gartenzentrum Faas in den Ort hinein. Abschließend würden beide Teams nach Salmbach verlegt, sodass die Ausbauarbeiten Ende Juni abgeschlossen sein sollten. „Das hängt natürlich auch ein wenig vom Wetter ab“, so Frank Bonnemeier.