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16.03.2019

Enzkreis als Teil der Deutschen Digitalen Bibliothek

ENZKREIS. Dem Megatrend Digitalisierung folgend, vernetzen sich deutsche Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen über die gemeinsame Plattform Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) und machen ihre Bestände damit weltweit öffentlich und kostenfrei zugänglich. „Als zweiter baden-württembergischer Landkreis beteiligt sich nun auch der Enzkreis mit der Präsentation von Erschließungsdaten an dieser virtuellen Bibliothek. Mit über 42 000 eingestellten Objekten nimmt er bundesweit den dritten Rang nach den Kreisarchiven Gießen und Stormarn ein“, freut sich Landrat Bastian Rosenau. Ziel der DDB ist es, jedem über das Internet freien Zugang zum kulturellen und wissenschaftlichen Erbe Deutschlands zu eröffnen, also zu Millionen von Büchern, Archivalien, Bildern, Musikstücken, Filmen und Noten; als zentrales nationales Portal soll die DDB auf längere Sicht die digitalen Angebote aller deutschen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen vernetzen und die Recherchemöglichkeiten für Wissenschaftler, Familienforscher, Journalisten, Studierende, Schüler und Lehrkräfte verbessern.

„Populäre Suchmaschinen liefern häufig zu viele, zu undifferenzierte Hinweise – oder zu wenige. Musste man bislang mühselig verschiedene Bibliothekskataloge und die Recherchesysteme der einzelnen Archive durchstöbern, bekommt man nun mit nur einer Suchanfrage alle Treffer auf einmal angezeigt“, beschreibt der Leiter des Kreisarchivs, Konstantin Huber, die Vorteile der DDB.

Wer indes keine Literatur, sondern „nur“ Archivalien sucht, kann auch auf das Teilprojekt Archivportal D zurückgreifen, das nur die Daten der deutschen Archive präsentiert. enz

Die Links zu den Portalen lauten www.deutsche-digitale-bibliothek.de und www.archivportal-d.de. Unter www.enzkreis.de lassen sich unter dem Suchbegriff „Findbücher“ einzelne Gemeindearchive durchforsten.