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Asylbewerber, die ein Bleiberecht erhalten, sollen mit einer guten Betreuung in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden. In einem Intensiv-Sprachkurs, den die Arbeitsagentur finanziert, sollen erwachsene Flüchtlinge rasch Deutsch lernen.  Foto: dpa-Archiv
Asylbewerber, die ein Bleiberecht erhalten, sollen mit einer guten Betreuung in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden. In einem Intensiv-Sprachkurs, den die Arbeitsagentur finanziert, sollen erwachsene Flüchtlinge rasch Deutsch lernen. Foto: dpa-Archiv
01.12.2015

Enzkreis vor nächstem Kraftakt für Flüchtlinge

Die Kommunen im Enzkreis müssen nächstes Jahr mit einer hohen Belastung rechnen. Das Landratsamt will künftig noch enger mit den ehrenamtlichen Helfern zusammenarbeiten.

Jetzt wissen die Städte und Gemeinden, dass sie im kommenden Jahr noch viel mehr Flüchtlinge betreuen müssen. Insgesamt rund 6500 Einwanderer werden bis Ende des kommenden Jahres im Enzkreis sein, hat das Landratsamt in einer aktuellen Prognose berechnet. Das sind zum einen die etwa 2300 Schutzsuchenden, die bereits dieses Jahr in Notunterkünfte zogen. Weitere 3700 Zuwanderer kämen 2016 unterm Strich dazu, zudem die Asylsuchenden, die nächstes Jahr ein Bleiberecht bekommen. Eine Mammutaufgabe für Behörden, Kommunen und ehrenamtliche Helfer: Mit zwei neuen Initiativen versucht die Kreisverwaltung, den Ansturm zu bewältigen.

In jeder Kommune soll ein Flüchtlingsbeauftragter als zentraler Ansprechpartner fürs Landratsamt benannt werden. Die Behörde will außerdem die Zusammenarbeit mit den Betreuern vom Verein „miteinanderleben“ sowie den engagierten Bürgern in den Gemeinden verbessern, sagte die Sozialdezernentin Katja Kreeb in der Sitzung des Sozialausschusses des Kreistags.

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