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Weggeworfene Zigarettenkippen können bei Trockenheit im Wald immer verheerende Folgen haben. Dass auf natürliche Weise ein Feuer im Forst ausbricht, dafür bestehe laut Experten derzeit kein gesteigertes Risiko. Foto: dpa-Archiv
Weggeworfene Zigarettenkippen können bei Trockenheit im Wald immer verheerende Folgen haben. Dass auf natürliche Weise ein Feuer im Forst ausbricht, dafür bestehe laut Experten derzeit kein gesteigertes Risiko. Foto: dpa-Archiv
20.06.2017

Enzkreis-Forstamt sieht keine erhöhte Waldbrandgefahr

Enzkreis. Die Bilder der Waldbrände in Portugal schockieren. Da lassen aktuelle Meldungen aus dem Kreis Karlsruhe über eine erhöhte Gefahr von Feuer im Forst natürlich aufhorchen. Für den Enzkreis sieht Forstamtsleiter Frieder Kurtz die Lage aber entspannt: „Das Klima bei uns und die Vegetation sind anders als im Rheintal oder dem Kreis Karlsruhe.“

Insbesondere der große Anteil an Mischwäldern im Enzkreis und zahlreiche Jungpflanzen am Boden durch die naturnahe Bewirtschaftung würden für ein schattiges, feuchtes Milieu am Boden sorgen, erklärt der Fachmann: „Im Vergleich dazu gibt es im Rheintal einen großen Kiefernbestand. Die Nadeln sind recht trocken. Zudem ist es klimatisch wärmer und der Boden daher trockener. Das zusammen erhöht das Brandrisiko.“ Daher gilt dort seitens der Behörden derzeit auch die höchste Warnstufe.

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