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Partner bei der Schlaganfallbehandlung: Erik Thiel von den Helios Kliniken, Landrat Karl Röckinger, Aufsichtsratschef der Enzkreis-Kliniken, und Professor Jörg Martin, Geschäftsführer der Regionalen Kliniken Holding. Foto: Ketterl
Partner bei der Schlaganfallbehandlung: Erik Thiel von den Helios Kliniken, Landrat Karl Röckinger, Aufsichtsratschef der Enzkreis-Kliniken, und Professor Jörg Martin, Geschäftsführer der Regionalen Kliniken Holding. Foto: Ketterl
27.07.2015

Enzkreis-Kliniken und Helios: Gemeinsames Konzept zu Schlaganfällen

Enzkreis/Pforzheim. Die Enzkreis-Kliniken stecken mitten im Umbau. Mit Personalentscheidungen wie der Verpflichtung des Gelenkspezialisten Professor Stefan Sell, dessen Fähigkeiten nach der Überzeugung vieler Kreisräte den Standort Neuenbürg retten könnten, mit Schwerpunkten wie der Stärkung der Herzmedizin in Mühlacker mit dem neuen Chefarzt Dr. Stefan Pfeiffer bis hin zu Plänen, die Geriatrie auf bis zu 60 Betten auszubauen:

Professor Jörg Martin, der Geschäftsführer der Muttergesellschaft Regionale Kliniken Holding (RKH), macht ernst mit seinem Grundsatz, dass erfolgreiche Kliniken nicht alles können sollen. „Sie müssen, das, was sie tun, aber besser können als die anderen“, sagte Martin gestern dem Kreistag.

Und dafür sei es wichtig, medizinische Behandlungen auch abzubauen, wenn man den Patienten mit Kooperationspartnern eine bessere Versorgung bieten könne. Bei Schlaganfällen soll dieser Partner das Helios Klinikum Pforzheim sein. Erfolge könnten bei dieser Zusammenarbeit schnell sichtbar werden, glaubt Erik Thiel, Regionalleiter Süd der Helios-Unternehmenskommunikation. Bei Schlaganfällen gelte, je schneller die richtige Behandlung beginne, desto besser die Aussichten für das Gehirn des Patienten. Entscheidend seien die ersten rund 4,5 Stunden. Der Transport aus Mühlacker nach Pforzheim falle da kaum ins Gewicht. Dafür profitieren die Patienten von der neurologischen Kompetenz im Klinikum. Mühlackers Haus hat mit dem Ruhestand des früheren Chefarzts Dr. Bernd Feinauer seinen Experten verloren. Drohen kompliziertere Eingriffe ins Gehirn, stünde das neurologische Spezialistenzentrum der RKH in Ludwigsburg zur Verfügung.Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.