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Sparsame Technik: Seitenlader greifen sich die Mülltonnen ohne menschliche Hilfe. Das System hat sich aus Sicht der Kreisverwaltung bewährt. Foto: Ketterl, Archiv
Sparsame Technik: Seitenlader greifen sich die Mülltonnen ohne menschliche Hilfe. Das System hat sich aus Sicht der Kreisverwaltung bewährt. Foto: Ketterl, Archiv
29.03.2016

Enzkreis-Müllgebühren können nicht mehr gesenkt werden

Enzkreis. Wenn die Müllabfuhr die Tonnen leert, sind die Bürger ihren Abfall erst mal los. Für das Entsorgungsunternehmen Sita und für die Abfallwirtschaft des Enzkreises geht die Arbeit dann erst richtig los. Diese Arbeit ist in den vergangenen Jahren immer wirtschaftlicher erledigt worden.

Dazu hat neue Technik bei der Müllabfuhr mit Fahrzeugen geführt, die sich Tonnen ohne menschliche Hilfe greifen können – aber vor allem auch die Gründung der Hamberg Deponie Gesellschaft (HDG) hat aus einem einstigen Sorgenkind eine Einnahmequelle gemacht. Die Mischung aus vielen Faktoren hat geholfen, dass der Enzkreis seit 2005 die Müllabfuhr für die Bürger mehrmals günstiger machen konnte. Um rund 30 Prozent insgesamt, sagt Landrat Karl Röckinger stolz.

Allerdings: Die Kniffe für die niedrigen Gebühren, die auch 2016 noch einmal gehalten werden konnten, sind wohl ausgereizt. „Es wird nicht so weitergehen können“, sagte Röckinger bei der Jahrespressekonferenz des Enzkreises vergangene Woche. Steigende Anforderungen beispielsweise für Deponien könne man nicht mehr weiter auffangen. Ab 2017 könnte es mit den Gebühren deshalb eher wieder leicht nach oben gehen. Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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