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Wildschweine zerpflügten den Hang an der K11, Geröllbrocken landeten auf der Straße. Mitarbeiter der Straßenmeisterei befestigen zurzeit die Gefahrenstelle an der Kreisstraße. Foto: Ketterl
Wildschweine zerpflügten den Hang an der K11, Geröllbrocken landeten auf der Straße. Mitarbeiter der Straßenmeisterei befestigen zurzeit die Gefahrenstelle an der Kreisstraße. Foto: Ketterl
Der Berg gibt nach: Im Juni 2013 rutschte ein Hang an der K 11 ab, Leitplanken verloren ihren Halt. Foto: Gerd Biesinger, Archiv
Der Berg gibt nach: Im Juni 2013 rutschte ein Hang an der K 11 ab, Leitplanken verloren ihren Halt. Foto: Gerd Biesinger, Archiv
15.02.2016

Erdrutschgefahr an der K 11: Hang wird nun stabilisiert

Die Strecke von der B 294 im Enztal hoch nach Schwann bleibt vorerst gesperrt. Wildschweine haben eine Bergseite durchpflügt. Nun sollen Geruchsstoffe die Tiere künftig von dem Hang fernhalten.

So etwas haben die Mitarbeiter der Straßenmeisterei des Enzkreises noch nicht gesehen: Als sie an der Kreisstraße von der Eyachbrücke bei Neuenbürg hoch nach Dennach und Schwann einen rutschenden Hang unter die Lupe nahmen, habe das „wie Schützengräben ausgesehen“, sagt Stefan Schüßler. Wildschweine auf der Suche nach essbaren Wurzeln hätten den Berghang regelrecht zerpflügt, so der Stellvertretende Leiter der Straßenmeisterei. Die Strecke – besser bekannt als die K 11 – musste gesperrt werden – Erdmassen oder Steine drohten auf die Straße zu sacken (die PZ hat berichtet). Wie lange die Straße noch zu bleibt, ist aus Sicht der Straßenmeisterei offen.

„Wahrscheinlich ein paar Tage können wir die K11 nicht öffnen“, sagt Oliver Müller als Verkehrsamtschef der Kreisverwaltung. Mitarbeiter der Straßenmeisterei werden jetzt Stoffe in den Boden einbringen, die einen so starken Geruch haben, dass Wildschweine den Bereich meiden, so Stefan Schüßler.

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