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Auf der virtuellen Bühne: die Azubis Celine Teifl (von oben links), Lucas Fromm und Valerie Lilli, die sich den Fragen der Wirtschaftsförderer Lars Schäfer und Jochen Enke stellten.  Foto: Kollros 

Erfolgreiche Premiere: Ausbildungsmesse in Mühlacker findet nur online statt

Mühlacker. Portraits von Ausbildungsbetrieben, Interviews mit Auszubildenden sowie Statements und Vorträge von Experten in vielen Aus- und Weiterbildungsfragen waren zentraler Inhalt der erstmals virtuell, also übers Internet durchgeführten Berufsfindungs- und -bildungsbörse in Mühlacker. Die anhaltende Corona-Pandemie verhinderte eine Messe im herkömmlich bekannten Format wie zuletzt in der Kreisberufsschule.

Zwischen 10 und 17 Uhr konnten sich interessierte User auf verschiedenen virtuellen „Bühnen“ oder Chatrooms einloggen und sich über die Angebote der über 50 Aussteller aus den Bereichen Aus- und Fortbildung informieren und sich mitunter auch Fragen beantworten lassen. Insgesamt sollen sich über 1000 Interessierte auf der Internet-Plattform „talentine.io“ der Aachener Personalmarketing-Agentur „Bluebird Events“ eingewählt haben.

Dazu gerechnet werden müssen die mehrere Klassenverbände von Neunt- und Zehntklässlern – nochmals über 220 Schülerinnen und Schüler -, die im Präsenzunterricht die online abrufbaren Inhalte erkundeten. Und eine weitere Zahl: Bis Ende der siebenstündigen Online-Börse wurden weit über 7000 Interaktionen registriert, also dass sich User per Mausklick durch das bereitgestellte Angebot „hangelten“.

Unter anderem konnte man Roland Ihwe von der Pforzheimer Heinrich-Wieland-Schule zuhören, wie er beispielhaft den schulischen Part der Ausbildung zum Feinwerkmechaniker beschrieb, wobei die ersten 24 Monate der dreieinhalbjährigen Ausbildung in der „mit modernstem Maschinenpark“ ausgestatteten Schule („Industrie 4.0-Lehrlabor“) erfolge, und die Azubis anschließend zur praktischen Vertiefung in einen Betrieb wechselten.

Drei Auszubildende – Celine Teifl (Geißel, Lienzingen) und Lucas Fromm und Valerie Lilli (beide Felss-Group, Königsbach) standen auf einer anderen „Bühne“ den Wirtschaftsförderern Jochen Enke (Enzkreis) und Lars Schäfer (WFG) Rede und Antwort, etwa warum sie diesen Ausbildungsberuf wählten und auf welchem Weg sie die Stelle erlangten. Alle drei berichteten etwa, Praktika-Angebote genutzt zu haben.

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