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Vorsicht, schmelzende Straße: Die Ortsdurchfahrt in Conweiler ist voller Flicken, die in der Hitze weich werden und an Reifen kleben bleiben. Schon an den letzten Hitzetagen Ende Juni hatte das Landratsamt reagiert und wegen der Schäden Tempo 30 verhängt. Jetzt sind die Probleme zurück.Foto: Seibel
Vorsicht, schmelzende Straße: Die Ortsdurchfahrt in Conweiler ist voller Flicken, die in der Hitze weich werden und an Reifen kleben bleiben. Schon an den letzten Hitzetagen Ende Juni hatte das Landratsamt reagiert und wegen der Schäden Tempo 30 verhängt. Jetzt sind die Probleme zurück.Foto: Seibel
20.07.2016

Erhebliche Straßenschäden wegen Hitze: Alles schmilzt wieder in Conweiler

Wenn es noch ein paar Tage heiß bleibt, dann gibt es die Straße nicht mehr.“ Hans Vester, Sprecher der SPD-Fraktion im Kreistag, ist selbst Straubenhardter und erlebt das Elend der Ortsdurchfahrt in Conweiler deshalb direkt. Schon bei den letzten richtig heißen Tagen Ende Juni war das Bitumen in den vielen Flickstellen aufgekocht.

Es blieb an den Autoreifen kleben und wurde brockenweise aus der Fahrbahn gebrochen. Nun ist die Hitze zurück und damit auch die Probleme. Ein Anwohner des Abschnitts der Ortsdurchfahrt, der Neuenbürgerstraße heißt, ist den Ärger leid. „Ich habe Sand und Bitumen in meinem Hof“, sagt er. Der Sand ist ein Versuch der Straßenmeisterei, das klebrige Problem zu mildern. Außerdem hat das Landratsamt schon Ende Juni Tempo 30 angeordnet.

Provisorische Maßnahmen, die das Problem nicht lösen können. Das ist allen Beteiligten klar. Mit Provisorien leben die Anwohner schon lange. „Durch die Unebenheiten rumpeln die Lastwagen derart über die Straße, dass man es vor allem morgens kaum aushält“, sagt der Anwohner der Neuenbürger Straße. Hans Vester hat die Kreistagssitzung am Montag genutzt, um noch einmal zu betonen, wie dringend es ist, diese Ortsdurchfahrt grundlegend zu erneuern. Vester weiß: Diese Entscheidung liegt nicht beim Enzkreis, sondern beim Land. Conweilers Ortsdurchfahrt ist eine Landesstraße. Und das Regierungspräsidium Karlsruhe, das solche Maßnahmen fürs Land erledigt, weiß um den dringenden Handlungsbedarf. Offen ist noch, ob die Behörde vom Land ausreichend Geld für eine schnelle Reaktion erhält. Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.