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17.05.2017

Erschütterte Privatsphäre nach Autoentführungen

Kieselbronn. Eine Kieselbronnerin erzählt, warum die Autoentführungen des vergangenen Jahres den Ort weiter aufwühlen. Die selbst betroffene Frau beschreibt Gefühle, wie sie Einbruchsopfer erleiden.

Die Serie von Fällen, bei denen in Kieselbronn vergangenes Jahr Autos entführt und teilweise beschädigt worden sind, beunruhigen das Dorf. Ein Verdächtiger ist ermittelt. Die PZ hat zuletzt aber über die Gründe dafür berichtet, warum die Justiz die Taten schwerwiegender eingeordnet hat, nachdem immer mehr Fälle bekannt wurden. Dadurch und durch die Suche nach einem wichtigen Sachverständigen verzögert sich das Gerichtsverfahren. Nach dem Bericht hat sich eine Betroffene gemeldet, um zu erzählen, was eine solche Autoentführung bei ihr persönlich ausgelöst hat. Es klingt ein wenig wie die Leiden, von denen Menschen berichten, die Opfer eines Einbruchs geworden sind.

Die Kieselbronnerin klingt immer noch schockiert, wenn sie an den Sonntagmorgen im vergangenen Herbst zurückdenkt, an dem sie in ihr Auto einstieg und sich wunderte, warum es anders in der Garage stand, als sie es am späten Samstagabend dort abgestellt hatte. Als der Fahrersitz ganz nach hinten geschoben war, sei sie bis ins Mark erschrocken, sagt die Frau. Dann bemerkte sie Schäden an dem Auto und rief die Polizei.

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