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Um allen Ansprüchen an Sicherheit und Hygiene beim Hallenumbau zu genügen, soll der Küchenteil im Hof der Festhalle bis zur Grundstückgrenze (rechts) erweitert werden. Dabei fallen die Fertiggaragen im Hintergrund weg. Architekt Frank Morlock (Dritter von links) erläutert Bauamtsleiterin Carola Micol, Bürgermeister Udo Kleiner und Hausmeister Jürgen Aydt (von links) den Planentwurf. Foto: Manfred Schott
Um allen Ansprüchen an Sicherheit und Hygiene beim Hallenumbau zu genügen, soll der Küchenteil im Hof der Festhalle bis zur Grundstückgrenze (rechts) erweitert werden. Dabei fallen die Fertiggaragen im Hintergrund weg. Architekt Frank Morlock (Dritter von links) erläutert Bauamtsleiterin Carola Micol, Bürgermeister Udo Kleiner und Hausmeister Jürgen Aydt (von links) den Planentwurf. Foto: Manfred Schott
18.07.2017

Ersinger Festhalle wird saniert

Kämpfelbach-Ersingen. Die Ersinger Turn- und Festhalle wird durch verschiedene bauliche und haustechnische Maßnahmen zukunftssicher gemacht.

Das war das Ergebnis bisheriger Beratungen in einem Arbeitskreis und bei der jüngsten Sitzung des Kämpfelbacher Gemeinderates. Ausgangspunkt waren Hinweise des Enzkreisamtes für Verbraucherschutz- und Veterinäramtes auf die zwingend geforderten Hygieneschutz-Bestimmungen im gastronomischen Bereich sowie die Brandschutzauflagen des Kreisbrandmeisters, sagte Bürgermeister Udo Kleiner. Der mit einer Voruntersuchung befasste Architekt Frank Morlock (Königsbach-Stein) fasste die Ziele der künftigen Maßnahmen zusammen: Erneuerung und Vergrößerung des Küchenbereiches mit Nebenräumen nach den Hygieneschutz-Anforderungen, Erfüllung der Brandschutzauflagen und der Fluchtwege im dortigen Umfeld und Verbesserung des Schallschutzes gegenüber den Nachbargrundstücken. Außerdem ist die Verbesserung der Entwässerung in den Punkten Fettabscheider und Rückstausicherung ebenso notwendig, wie Erneuerung des Elektroanschlusses, der jetzt schon mit 110 Prozent überlastet ist.

Die Ersinger Vereinsvertreter haben in einem Schreiben an die Gemeinde und die Ratsfraktionen den dringenden Wunsch geäußert, dass die Hallenküche räumlich und funktional auf den aktuellen Stand der Küchentechnik gebracht wird. Wie Bürgermeister Kleiner weiter berichtet, fanden zwischenzeitlich zwei Arbeitskreissitzungen mit im Küchenbetrieb der Halle vertrauten Vereinsvertretern, darunter auch Claus Konrad, Abteilungsleiter der Karlsruher Hochschulgastronomie, und Gemeinderäten statt. Das von Architekt Morlock als auch Großküchenplaner Wolfgang Geisel (Reutlingen) vorgestellte Grobkonzept fand dabei große Zustimmung.

Jetzt stellten die beiden Planer dem Gemeinderat einen Vorentwurf für das Gesamtprojekt vor. Er sieht eine bauliche Erweiterung des Küchentraktes in das Hofgelände der Halle und die anderweitige Aufstellung der dortigen drei Fertiggaragen vor. Damit wird es möglich, einen zentralen, den Hygienevorschriften entsprechenden funktionalen Küchenbereich zu schaffen. Drumherum, getrennt durch einen Durchgang, werden alle Kühl- und Lagerräume, die Getränkeausgabe und der Geschirrspülbereich gruppiert. Sanitäre Räume stehen in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Auch wird der Sanitätsraum für den Malteser Hilfsdienst vergrößert.

Nach einer Grobschätzung soll das Gesamtvorhaben knapp 1,3 Millionen Euro kosten. Der Gemeinderat erteilte Architekt Morlock und Küchenplaner Geisel den Auftrag, mit der weiteren Planung fortzufahren. Details der Bauausführungen sind mit dem Rat kontinuierlich abzuklären. Als Bauzeit ist die faschingslose Zeit im Jahr 2019, also zwischen Aschermittwoch und dem Elften im Elften, vorgesehen.