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Als die Mini-Prinzengarde ihren Showtanz präsentiert, herrscht bei den Gästen der Prunksitzung beste Stimmung.  Foto: Manfred Schott 

Ersinger Narrenfest für besondere Gäste

Kämpfelbach-Ersingen. Seit fast 30 Jahren ist der Mittwoch vor Fasching in der Ersinger Kirchbergschule etwas Besonderes. Dann bebt der Bau, und die akustischen Raketen unter dem Kommando von Senior-Fastnachter Bernd Bachert steigen fast durch die Decke im Fledermausland.

Die Ersinger Narren der Karnevalsgesellschaft Fledermaus und die Schüler der Kirchbergschule feierten wieder mit Menschen mit Behinderung aus den Werkstätten Villinger Straße der Lebenshilfe Pforzheim-Enzkreis eine heitere Prunksitzung. Beim Einzug begrüßte Rektorin Liane Schürfeld neben Präsident Dirk Steiner auch das gesamte Fledermauskomitee samt der Ersinger Regenten, Prinz André II. und Prinzessin Maren I. sowie das Kinderprinzenpaar Adrian I. und Elisa I. Auch der Initiator des Events, der ehemalige Rektor Kai Schnirch, kommt zu diesem Anlass gerne auf den Ersinger Kirchberg. Seinen ebenfalls pensionierten späteren Nachfolger, Harald Müller, hat er auch gleich mitgebracht.

Lebenshilfe-Chefin Lucy Clappier und ihr Team sind mit über 50 gut gelaunten Personen nach Ersingen gekommen. Für sie hatten alle Klassen der Grundschule allerhand Närrisches vorbereitet. Zum Auftakt lud die Musik-AG von Andrea Faaß-Barth mit dem „Blues Boomer“ zum Klatschen und Mitmachen ein. Melanie Biels „Viertklässler“ hielten Eröffnungsreden und plauderten über das Schülerleben aus dem Nähkästchen. Die zweite Klasse von Christiane Böhm tanzte zum Fliegerlied „So ein schöner Tag“. Den Musiksaal zum Lachen brachten die Drittklässler mit ihren tollen Witzen, natürlich aus der obersten Schublade.

Die Mini-Prinzengarde der KG Fledermaus legte mit „Fische“ eine tolle Tanzshow aufs Parkett. Musikalisch umrahmt wurde das ganze Geschehen von der Fasnets-Band des Musikvereins Ersingen unter der Leitung von Peter Fränkle. Sie hatte auf der Bühne Position bezogen und gab mit flotten Karnevalsschlagern den Rhythmus und den Schwung vor. Die Eltern der Kirchbergschüler sorgten für das leibliche Wohl des Narrenvolkes.