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Das sanierte Rathaus ist wieder ein Blickfang in der Ersinger Ortsmitte. Bürgermeister Udo Kleiner (rechts) und Projektleiter Christoph Waizenegger (Dritter von rechts) bei einer Baubesprechung wegen der Außenanlagen. Foto: Manfred Schott
Das sanierte Rathaus ist wieder ein Blickfang in der Ersinger Ortsmitte. Bürgermeister Udo Kleiner (rechts) und Projektleiter Christoph Waizenegger (Dritter von rechts) bei einer Baubesprechung wegen der Außenanlagen. Foto: Manfred Schott
11.10.2017

Ersinger Rathaus nach umfangreichen Sanierungsarbeiten ein Hingucker

Kämpfelbach-Ersingen. Kaum wiederzuerkennen ist das Ersinger Rathaus. Es strahlt im neuen Glanz. An der Fassade des an zwei Durchgangsstraßen gelegenen Verwaltungsgebäudes nagte der Zahn der Zeit.

Die Sanierung war noch im vergangenen Jahr vom Gemeinderat beschlossen und zusammen mit der Dacherneuerung in den Haushaltsplan 2017 aufgenommen worden. Das Büro Morlock Architekten aus Königsbach-Stein plante und leitete die jetzt abgeschlossenen Sanierungsmaßnahmen in enger Abstimmung mit dem Denkmalamt. Wie Projektleiter Christoph Waizenegger beim Vororttermin erläuterte, wurden die Ziegelabdeckung und die Lattung des Walmdaches entfernt.

Nach einer energetischen Nachdämmung erfolgte die Dacheindeckung mit denkmalgerechten Biberschwanzziegeln. Der Glockenturm darauf hat beim Einläuten der Hexenverbrennung nach dem Spruch des Femegerichtes am Fastnachtsdienstag eine besondere Bedeutung. Beschädigte Hölzer wurden hier ersetzt und der Turm bekam einen neuen Anstrich. An der Außenfassade musste der alte Putz komplett abgeschlagen werden. Die Flächen wurden neu verputzt und in einem hellen Farbton gestrichen.

Optisch besonders wirksam

Als Blickfang sind die Tür- und Fenstereinfassungen aus Sandstein optisch besonders wirksam. Eigentlich sollten diese Sandsteinteile der Außenfassade mittels Trockeneis-Strahlarbeiten aufgefrischt werden. Wie Architekt Frank Morlock schon im Frühjahr dem Gemeinderat berichtete, sind damals keine im Preis akzeptablen Angebote eingegangen. Wegen der überhöhten Preisvorstellungen von Fachfirmen musste die Ausschreibung aufgehoben werden. Mit dem Segen des Denkmalamts ist das Problem mit einem Spezialfarbanstrich in Sandsteinfarbton gelöst worden.

Dieser Anstrich soll mindestens 20 Jahre halten. Der Bauhof gestaltete die Außenanlagen und die Parkplätze nach dem Entwurf von Landschaftsarchitekt Etienne Cappoen neu.