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Enzkreis extrem: Knapp 100 wandern mit © Keller
13.10.2013

Erste Etappe von Enzkreis extrem voller Erfolg

Die erste Etappe der Enzkreis-extrem-Wanderung 2013 führte die Teilnehmer am Sonntag von Dennach aus hinab ins Tal. 95 PZ-Leser haben sich für den Auftakt angemeldet. Man kennt sich. Viele Mitwanderer waren auch im vergangenen Jahr dabei, haben PZ-Redakteur Sven Bernhagen ein Stück des Weges auf seinen fast 300 Kilometern rund um den Enzkreis begleitet.

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Einige haben sich wieder Urlaub genommen, sind auch heuer bei jeder der sechs Etappen dabei. Wandern mache einfach glücklich, findet Saskia Eberle aus Birkenfeld. „Für mich ist das wie Urlaub. Deshalb bin ich fast jeden Tag dabei.“

Mit viel Herzblut dabei

Bildergalerie: Die erste Etappe bei Enzkreis extrem

Zum Auftakt am Sonntag nimmt der Heimatverein Schwabentor Dennach die Wanderer beim Pavillon der Enzkreisspitze mit Kaffee und Kuchen in Empfang. Für die Organisatoren, allen voran PZ-Redakteur Sven Bernhagen, gibt’s durchweg Lob – vor allem von den prominenten Mitwanderern, darunter Landrat Karl Röckinger, Neuenbürgs Bürgermeister Horst Martin, Dennachs Ortsvorsteher Heinz Hummel sowie Armin Großmüller, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Schwabentor Dennach. „Thomas Satinsky, Geschäftsführender Verleger der PZ, bedankt sich bei Bernhagen vor allem für sein Engagement und die „Organisation mit viel Herzblut“.

Gut gestärkt und gerüstet mit AOK-Survival-Packs – die enthalten unter anderem Pflaster und einen Schrittzähler, damit man nachher auch angeben kann, wie viel man gelaufen ist – geht es dann um 13 Uhr los in Richtung Etappen-Ziel Nöttingen. Gut 16 Kilometer entfernt, etwa 540 Höhenmeter unter dem Startpunkt gelegen.

Über Schwann und über Wiesen- und Forstwege führt die Strecke hinunter nach Niebelsbach. Zwischendrin verliert man jedes Zeitgefühl, lauscht gedankenversunken den Geräuschen der Natur – oder den Unterhaltungen der gut gelaunten Wanderer. Die freuen sich schon seit Wochen auf den Start der Wander-Woche – und legen ein ganz ordentliches Lauf-Tempo vor. Zwischendrin bleibt aber dennoch Zeit für kurze Pausen. Schließlich muss PZ-Redakteur Bernhagen auch die ihm gestellten Aufgaben erfüllen. Er darf aber auch einfach mal die Aussicht genießen.

Es geht ständig bergab. Und das kann ganz schön anstrengend sein. Bei Niebelsbach öffnet sich der Blick auf die Kelterner Weinberge – einfach herrlich. Die große Wandergruppe fällt auf. Kurz vor Ellmendingen fragen entgegenkommende Spaziergänger, ob man denn heute noch etwas „Größeres“ vorhabe. Ja, definitiv. Der Zieleinlauf wartet.

Geht es vorher stetig hinunter ins Tal, wartet in Ellmendingen der einzige Anstieg hinüber nach Nöttingen. Pünktlich gegen 17 Uhr erreicht die Gruppe den Parkplatz vor der TVN-Halle. Dort werden die Wanderer bereits erwartet: Es gibt Brezeln, Zwiebelkuchen und andere Leckereien von der Nöttinger Bäckerei Rebmann. Ein Shuttle-Bus von Eberhardt Reisen bringt die Teilnehmer dann wieder nach Pforzheim. Ganz ehrlich? Am Ende tun der PZ-Redakteurin ganz schön die Füße weh. Deshalb: Hut ab vor allen Wanderern, die bei jeder der sechs Etappen die Wanderstiefel schnüren.