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Im Duett (von links): die Schwestern Joy (10) und Chantal Hradek (15), am Klavier begleitet von Makitaro Arima. Foto: Dietrich
Im Duett (von links): die Schwestern Joy (10) und Chantal Hradek (15), am Klavier begleitet von Makitaro Arima. Foto: Dietrich
17.11.2015

Erstes Konzert der Musikschule Fleig-Stelzer mit neuem musikalischen Leiter

Ihr erstes Konzert mit dem neuen musikalischen Leiter der Abteilung Pforzheimer Opernschule, Makitaro Arima, der am Klavier begleitete, gab die Musikschule Fleig-Stelzer in Göbrichen am Sonntagabend. Es stand unter dem Motto „Ein bunter Strauß beliebter Melodien aus Oper, Operette und Musical“. Dementsprechend hatte Mezzosopranistin Monika Erol den Flügel bunt dekoriert. Musiklehrerin Gerlinde Fleig freute sich über ein volles Haus.

Feierlich eingestimmt hat die Sopranistin Ingrid Löffler mit „Ich hätt’ getanzt heut’ Nacht“ aus dem Musical „My Fair Lady“ von Loewe. Anschließend begeisterte Sabine Riethmaier (Mezzosopran) mit „Sapphische Ode“ von Brahms. Im Duett erfreuten als die jüngsten Mitwirkenden sehr beeindruckend die Schwestern Chantal (15) und Joy Hradek. Im harmonischen Zweiklang erfreuten sie mit „Memory“ aus „Cats“ und dem „Abendsegen“ aus „Hänsel und Gretel“.

Obgleich der Pianist Makitaro Arima aus dem „Land der aufgehenden Sonne“ kommt, sang Marion Stuhr aus der Oper „Russalka“ ein „Lied an den Mond“. Von Evelina Bott war „Ich gehör´ nur mir“ aus „Elizabeth“ zu hören. Sehr betont sang Monika Erol „Dance de Bohéme“ aus „Carmen“. Im Duett sangen Stuhr und Erol passend zur Jahreszeit ein Herbstlied.

Die Arie „Wenn ew’ger Hass“ aus der Oper „Die Jüdin“ war von Bassist Ralf Schwarz zu hören.

Als Duett folgte mit Schwarz und Erol aus der romantisch komischen Oper „Martha“ von Friedrich von Flotow „Ja was nun?“.

Weitere Mitwirkende waren Christine Berger mit „Voi che sapete“ und Karina Rauleder, von der „Vedrai carino“ aus „Don Giovanni“ und „O mio babbino caro“ zu hören waren.

Als krönendes Finale sangen alle Mitwirkenden „Petschke“, nach einem Arrangement von Arima. „Wir haben damit ein Novum mit einem japanischen Lied“, gab Gerlinde Fleig bekannt. Leiter Arima erklärte, dass „Petschke“ Kaminchen bedeutet. „So geht es in dem Lied um einen gemütlichen Winterabend am knisternden Kamin, um den sich eine Oma und ihre Enkel geschart haben, denen sie, Märchen erzählt. Hierzu habe ich den Mitwirkenden Japanisch beigebracht“, freute sich Arima.