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Das große Bürgerengagement hat den Weg bei Darmsbach freigemacht: Mit einer Röhre unter der A8 hindurch. Das wurde jetzt gefeiert.  Günther
Das große Bürgerengagement hat den Weg bei Darmsbach freigemacht: Mit einer Röhre unter der A8 hindurch. Das wurde jetzt gefeiert. Günther
17.06.2013

Erstes Röhrenfest in Darmsbach lockt zahlreiche Besucher an

Mit dem Röhrenfest haben die Remchinger bewiesen, dass sie nicht nur Forderungen stellen, sondern sich auch so richtig bedanken können, wenn ihre Wünsche erfüllt werden.

Unter großer Beteiligung feierten sie bei der Darmsbacher Röhre unter der A8 hindurch ein Fest mit einem riesigen Kuchenbüfett von privaten Kuchenbäckerinnen, mit Pizza von Leo und Getränken. Kinder vom Kindergarten Darmsbach führten einen Tanz auf, es gab Kinderschminken und Luftballonwettfliegen. Ehrengast war Bundestagsabgeordneter Gunther Krichbaum, der sich für die Röhre auf politischem Weg eingesetzt hatte, als die Bürger ihr Anliegen schon fast verloren glaubten.

Die Röhre war eine Forderung der Darmsbacher Bürger als fußläufige Verbindung auch für Fahrräder zwischen Darmsbach und Nöttingen. Während des Autobahnausbaus wäre die Unterführung unwiederbringlich verfüllt worden. Bis die neue Verbindung am östlichen Ortsrand von Darmsbach hergestellt wird, vergehen noch drei bis vier Jahre. Bevor die Unterführung verfüllt wurde, stellten die Bürger, allen voran Georg Moerschner-Guthmann, die Bitte an das Regierungspräsidium, den Durchgang mit einer Röhre offen zu halten. Dieser Weg als Verbindung besteht seit dem Bau der Autobahn vor über 50 Jahren und ist der Weg für die Darmsbacher zur Schule, zur Kirche und zum Friedhof, zum Arzt und Zahnarzt sowie zu den Einkaufsmöglichkeiten. Hildegard Rudisile hat in der Nachbarschaft gesammelt und Moerschner-Guthmann ein Präsent als Dankeschön für seinen unermüdlichen Einsatz im Kampf für die Röhre überreicht. „Die Röhre soll jetzt Georgtunnel heißen“, verkündete sie.