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Sirenengeheul löst bei vielen Menschen beklemmende Gefühle aus - und die wenigsten wissen, was die einzelnen Alarmsignale bedeuten.
Sirenengeheul löst bei vielen Menschen beklemmende Gefühle aus - und die wenigsten wissen, was die einzelnen Alarmsignale bedeuten. © Symbolbild: dpa
20.10.2017

Es wird laut: Sirenenprobe in Pforzheim und im Enzkreis

Zum ersten Mal heulten die Sirenen in Pforzheim und in einem Teil des Enzkreises gemeinsam: Am Samstag, 28. Oktober, um 16 Uhr testeten die Feuerwehren und Gemeinden das Sirenennetz und die Auslösung mittels eines digitalen Funksignals durch die Integrierte Leitstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz.

Zunächst ertönte um 16 Uhr ein einminütiger Dauerton. Er kündigt das Ende einer Gefahr an. Um 16:05 Uhr folgte dann ein einminütiger Heulton. Er bedeutet im Ernstfall: Rundfunkgerät einschalten und auf Durchsagen achten. Alternativ gibt es Hinweise zur Gefahrenlage und zum richtigen Verhalten auch über Info-Telefone der Stadt Pforzheim und des Landratsamts.

Um 16:10 Uhr ertönte ein wiederum einminütiger Dauerton, der zweimal unterbrochen wird. Er bedeutet „Feueralarm“ und dient im Gefahrenfall zur umfassenden Alarmierung aller Einsatzkräfte. Der Sirenenprobebetrieb endete um 16:15 Uhr, wie er begonnen hat: mit dem einminütigen Dauerton, der das „Ende der Gefahr“ signalisiert.

Getestet wurden die 43 Sirenen im Stadtgebiet und in den Stadtteilen sowie die Sirenen in den Enzkreisgemeinden Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Ispringen, Kämpfelbach, Königsbach-Stein, Mühlacker, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg. Im Kreis wird nur ein Teil digital alarmiert, die übrigen müssen zeitgleich noch von Hand bedient werden.

Das Sirenennetz ist notwendig, da trotz neuer Kommunikationstechnik keine praktikablen Alternativen zur schnellen und umfassenden Warnung der Bevölkerung zur Verfügung stehen. Neben den fest installierten Sirenen verfügen die Feuerwehren über mobile Lautsprecheranlagen in Einsatzfahrzeugen. Damit ist es möglich, Straßenzüge oder Wohnblocks schnell vor Gefahren zu warnen.

Viele Informationen enthält der Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen. Er enthält Tipps zur Vorratshaltung für Notfälle, Hinweise zur richtigen Zusammenstellung der Hausapotheke und zu Möglichkeiten der Brandverhütung. Die kostenlose Broschüre gibt es in der Pforzheimer Hauptfeuerwache am Messplatz, beim Pförtner im Neuen Rathaus, an der Infotheke im Landratsamt sowie als Download auf der Internetseite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

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Sirenen in Pforzheim

Pforzheim ist eine der wenigen Städte, die über ein intaktes Sirenennetz zur Warnung vor Gefahren verfügt. Das Netz ist notwendig, da praktikable Alternativen zur schnellen und umfassenden Warnung der Bevölkerung trotz aller neu entwickelten Kommunikationstechnik bisher nicht zur Verfügung stehen. Neben den fest installierten Sirenen verfügt die Feuerwehr über mobile Lautsprecheranlagen, die auf Mannschaftstransportwagen aufgesetzt werden können. Damit ist es möglich, Straßenzüge oder Wohnblocks schnell vor Gefahren zu warnen. Wer sich schon in ruhigen Zeiten über das richtige Verhalten in Gefahrensituationen informieren will, erhält in der Hauptfeuerwache am Messplatz, Habermehlstraße 77, die Broschüre „Für den Notfall vorgesorgt“. Sie enthält Tipps und Informationen über das Verhalten bei Hochwasser und Unwettern, die Vorratshaltung für Notfälle, über die richtige Zusammenstellung der Hausapotheke und die Möglichkeiten der Brandverhütung. Die Broschüre ist auch an der Pforte im Neuen Rathaus sowie in den Ortsverwaltungen kostenlos erhältlich. 

Hier können Sie per Mausklick die >>> Infobroschüre der Feuerwehr Pforzheim <<< zum Thema Alarm und Verhalten im Katastrophenfall herunterladen.

 

Hier können Sie per Mausklick die >>> Infobroschüre der Feuerwehr Pforzheim <<< zum Thema Alarm und Verhalten im Katastrophenfall herunterladen.