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Ein Prosit auf eine Investition, die für den 1. FC 08 Birkenfeld außerordentlich wichtig ist: FCB-Jugendleiter Rüdiger Hess, Bürgermeister Martin Steiner und Vorsitzender Reiner Steudle beim Fassanstich zum Fest für den neuen Kunstrasen im Erlach-Stadion. Foto: Hepfer
Ein Prosit auf eine Investition, die für den 1. FC 08 Birkenfeld außerordentlich wichtig ist: FCB-Jugendleiter Rüdiger Hess, Bürgermeister Martin Steiner und Vorsitzender Reiner Steudle beim Fassanstich zum Fest für den neuen Kunstrasen im Erlach-Stadion. Foto: Hepfer
Einen Gedenkstein für Helfer und Sponsoren haben die Birkenfelder Vereinsverantwortlichen um den Leiter des Organisationsteams Jörg Widmann (von links), Vereinschef Reiner Steudle und Vorstandsmitglied Lothar Schreckenhöfer enthüllt.  Foto: Hepfer
Einen Gedenkstein für Helfer und Sponsoren haben die Birkenfelder Vereinsverantwortlichen um den Leiter des Organisationsteams Jörg Widmann (von links), Vereinschef Reiner Steudle und Vorstandsmitglied Lothar Schreckenhöfer enthüllt. Foto: Hepfer
29.05.2016

FC 08 Birkenfeld weiht neues Spielfeld mit Sportfest ein

Birkenfeld. Weit über 20 Jahre haben Mitglieder und Vereinsführung des 1. FC 08 Birkenfeld um ein neues Fußballspielfeld im Erlach-Stadion gekämpft. Die lange Wartezeit ist nun vorbei. Anstelle des alten, maroden Hartplatzes wurde in nur wenigen Monaten für rund 600.000 Euro ein neuer Kunstrasen verlegt.Die feierliche Eröffnung fand am Freitagabend im Beisein von Bürgermeister Martin Steiner, Gemeinderäten, der Birkenfelder Vereinsführung, Vertretern der verantwortlichen Baufirma „Garten-Moser“ und den am Projekt beteiligten Helfern statt. Eingeweiht wurde der neue Kunstrasen aber erst am Sonntag bei einem zünftigen Sportfest mit Fassanstich, Freibier, Weißwürsten und der Kapelle des Musikvereins Conweiler.

Nach Einlagespielen der Jugendkicker durften sich auch die erste und zweite Mannschaft des FC Birkenfeld zum Saisonfinale in der Landesliga beziehungsweise in der A-Klasse von der Qualität des neuen Platzes überzeugen.

„Die Arbeit hat sich gelohnt. Das ist jetzt eine der schönsten Sportanlagen in der Region“, freute sich Birkenfelds Bürgermeister Martin Steiner, selbst Fußballer und Fußballfan, über das neu gestaltete Gelände. Denn neben der Arbeit am neuen Platz hatte das „Team Kunstrasen“ um FCB-Vorstandsmitglied Lothar Schreckenhöfer auch die Zuschauer-Ränge und das dazugehörende Areal in mühsamer Kleinarbeit über zweieinhalb Monate saniert.

Weil der Fußballclub eine Eigenleistung in sechsstelliger Höhe erbringen musste, wurde das Engagement der Mitglieder, Helfer und Sponsoren auf einem Gedenkstein festgehalten. „Wir verabschieden uns vom roten Hartplatz und wechseln auf grün“, stimmte der Birkenfelder Jugendleiter Rüdiger Hess am Mikrofon die Sportfestgäste auf das neue Prunkstück im Erlachstadion ein.

„Ab sofort brauchen wir uns bei schlechtem Wetter keine Gedanken mehr zu machen, ob der Platz bespielbar ist“, hielt Vereinschef Reiner Steudle fest und verwies auf die erweiterten Möglichkeiten im Trainingsbetrieb. Steudles Dank galt vor allem der guten Zusammenarbeit mit Bürgermeister und Gemeinde. „Es ist nicht nur der Platz, sondern auch das Drumherum im Gesamtpaket mit einem kleinen Festgelände“, betonte der FCB-Vorsitzende. Bürgermeister Steiner hob hervor, dass dieses Großprojekt nur gemeinsam mit dem Verein hätte verwirklicht werden können. Einhellig lobten Steiner und Steudle den Einsatz von Jörg Widmann, der die Planungs- und Organisationsleitung beim Verein übernommen hatte, der selbst als Bauherr auftrat. Widmann habe gegenüber der Gemeinde vermittelt, klug Regie geführt und bei ihm seien alle Fäden zusammengelaufen.

Auch der Birkenfelder Gemeinderat habe bei nur einer Enthaltung das Bauvorhaben nachhaltig unterstützt, betonten die Entscheidungsträger. „Das Projekt Kunstrasen ist wichtig für den Fortbestand und eine gesunde Entwicklung des FC Birkenfeld“, versicherte Reiner Steudle bei seiner Einweihungsrede. Der neue Platz bilde auch die Grundlage für eine erfolgreiche Jugendarbeit. Außerdem skizzierte der Vereinschef den Werdegang der Spielstätten des im Jahr 1908 gegründeten Fußballclubs. Angefangen habe alles „unten an der Enz“, gefolgt vom Fußballplatz „Hinter der Sonne“, der „als Kampfbahn Rote Erde“ so manchem Gegner Angst einflößte und Bauchschmerzen bereitete. 1971 sei schließlich das Erlach-Stadion gebaut worden, das durch den neuen Kunstrasen nun erheblich aufgewertet werde.