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Teamarbeit: Bernd Mühleisen und sein Porsche 356 B bei der Oldtimer-Rallye „Tiefenbronn Classic“. Foto: Frommer
Teamarbeit: Bernd Mühleisen und sein Porsche 356 B bei der Oldtimer-Rallye „Tiefenbronn Classic“. Foto: Frommer
27.07.2017

Fahrspaß im blauen Flitzer: Als Copilot im Cockpit eines Porsche 356 B

Tiefenbronn/Nordschwarzwald. Beim Start läuft der blaue Porsche 356 B noch unrund. Bernd Mühleisen bleibt jedoch ganz gelassen, erst sieben Kilometer hinter Tiefenbronn, kurz vor Merklingen kommentiert er den nun zunehmend kernigen Sound seines Zuffenhauseners zufrieden: „Jetzt ist er warm.“ Vor uns fährt ein signalroter Markenkollege, davor tuckert ein DKW 1000 S; alle drei Fahrzeuge teilen das Baujahr 1963. Das vom lindgrünen DKW mit der Startnummer 45 vorgelegte Anfangstempo erstaunt uns. Vor einer Wertungsprüfung verlieren wir ihn vorübergehend aus dem Blick: Er hat wohl eine Abfahrt verpasst.

Da bei der Oldtimer-Rallye „Tiefenbronn Classic“ traditionell der Fahrspaß im Vordergrund steht, wird im Cockpit auf moderne Hilfsmittel verzichtet. Die Rundfahrt durch den Nordschwarzwald wird ohne GPS und Tripmaster gefahren. Das heißt für mich und für alle anderen Beifahrer, den Piloten permanent mit allen dem Roadbook zu entnehmenden Informationen zu versorgen. Selbst Blitzgeräte bekommen – als Orientierungspunkte – einen „positiven“ Sinn. Oft weichen die im Roadbook abgedruckten Entfernungsangaben jedoch von den mit dem bordeigenen Tachometer gemessenen Kilometern ab: Dann ist Kopfrechnen angesagt. Anfangs recht mühsam, mit etwas Routine lässt es der „Job“ aber wieder zu, auch die Landschaft wahrzunehmen.

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