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Leichenfund des vermissten Simon Paulus. Die Kriminalpolizei untersucht den Tatort. 

Fall Simon Paulus: Die aktuellen Entwicklungen

Enzkreis/Pforzheim. Aktuell gebe es im Fall des getöteten Simon Paulus aus Gräfenhausen keine entscheidende Weiterentwicklung, sagt Polizeisprecher Frank Otruba. Die beiden Tatverdächtigen aus Pforzheim – ein Italiener (29) aus dem Bekanntenkreis von Paulus und ein Deutscher (26) – hätten in der Untersuchungshaft noch immer keine Aussage gemacht.

„Der nächste Schritt wird wohl sein, dass ihre Anwälte Akteneinsicht beantragen“, so Otruba. Dann werde sich zeigen, ob die Beschuldigten möglicherweise doch Angaben zur Tat und zu den Vorwürfen des Mordes und des gemeinschaftlichen Raubs machen. Derweil ermittle die Sonderkommission „Wagner“ weiter, um die Hintergründe aufzuklären – nicht nur die der Tötung Paulus’, sondern auch die des geplanten Raubüberfalls im Enzkreis, den die beiden Tatverdächtigen offensichtlich mit einem ebenfalls verhafteten 26-jährigen Griechen aus Pforzheim vorbereitet hatten. Vier Objekte in Pforzheim wurden bei einer großangelegten Polizeiaktion am Dienstag durchsucht. „Wir werten jetzt unter anderem sichergestellte Kommunikationsmittel wie Handys oder Computer aus“, so Otruba. Ob auch Paulus’ Waffen gefunden wurden, dazu schweigt die Polizei weiter.

Der Fall hält die Region seit sechs Wochen in Atem. Auch in den Sozialen Medien wurde das Verschwinden des Büchsenmachers aus Gräfenhausen Ende August heiß diskutiert – unter anderem auf der Facebook-Seite der PZ, wo immer wieder über den Stand der Ermittlungen berichtet wurde. Die PZ hat die Reaktionen zusammengefasst und zeigt, welche Entwicklungen und Auswüchse es dabei gab.

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