Wörz
Im Blick der Medien: Harry Wörz im Dezember 2010, nachdem der Bundesgerichtshof den Installateur aus Birkenfeld freigesprochen hatte. Jetzt soll es einen Spielfilm über seinen Fall geben. 

Fall Wörz liefert den Stoff für einen Spielfilm

BIRKENFELD Der Fall Harry Wörz war mit seinen Marathonprozessen eines der spektakulärsten Justizdramen der deutschen Rechtsgeschichte. Jetzt hat sich die Produktionsfirma TeamWorx von dem Installateur aus Birkenfeld die Rechte für einen Spielfilm gesichert.

Der Regisseur und Autor Gunther Scholz, der bereits drei Fernsehstreifen über Wörz gedreht hat, entwirft im Gespräch mit der PZ mögliche Erzählweisen für einen spannenden Kriminalfilm über den Fall. Harry Wörz saß fast fünf Jahre im Heimsheimer Gefängnis, weil er 1997 seine von ihm getrennt lebende Frau Andrea Z. mit einem Schal beinahe erwürgt haben soll. Wörz beteuerte seine Unschuld, erreichte mit seinem Anwalt Hubert Gorka ein Wiederaufnahmeverfahren – und im Dezember 2010 sprach ihn der Bundesgerichtshof schließlich endgültig frei. rst