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© Symbolbild: PZ-news
18.12.2012

Familienvater nach Brand in Wohnhaus in Lebensgefahr

Calw. Bei einem Wohnhausbrand in Calw-Altburg am Montagabend ist nach Polizeiangaben ein 46 Jahre alter Mann lebensgefährlich verletzt worden. Das Feuer war gegen 21.30 Uhr ausgebrochen.

Die ersten Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es im Dachgeschoss zu einer Verpuffung kam, als der Hauseigentümer einen mit Gas betriebenen Ofen einschaltete. Das Feuer griff sofort auf das Dach über. Der Hauseigentümer, ein 46-jähriger Familienvater, erlitt lebensgefährliche Verbrennungen. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 300.000 bis 350.000 Euro belaufen. Die sofort verständigte Feuerwehr war aus Calw, Altburg und Hirsau mit 65 Mann und 8 Fahrzeugen vor Ort. Weiterhin 4 Rettungswagen und 2 Notarztfahrzeuge, 10 Rettungssanitäter, 3 Notfallseelsorger und 4 Polizeibeamte mit 2 Streifenwagen. Zwei Familienmitglieder wurden leicht verletzt und vorsorglich ins Kreiskrankenhaus Calw eingeliefert, sind aber inzwischen wieder entlassen. Der schwerverletzte Ehemann wurde in eine Klinik nach Tübingen gebracht. Der Calwer Oberbürgermeister Herr Eggert der sich am Brandort eingefunden hatte, kümmerte sich umgehend um weitere Maßnahmen im Sinne der geschädigten Familie. Das Wohnhaus wurde stark beschädigt und ist derzeit nicht bewohnbar. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.