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Über Kartoffelanbau informierte Mark Mitschke (rechts) auf den Feldern von Jürgen Böhmler in Friolzheim. Foto: Roller
Über Kartoffelanbau informierte Mark Mitschke (rechts) auf den Feldern von Jürgen Böhmler in Friolzheim. Foto: Roller
08.08.2018

Felderbegehung in Friolzheim: „Der Verbraucher wird nicht verhungern“

Friolzheim. Auf vier Hektar baut Jürgen Böhmler in Friolzheim Kartoffeln an. Mit dem Ertrag bei den Frühkartoffeln war er zufrieden. Bei den Spätkartoffeln rechnet der Landwirt allerdings mit Ernteausfällen. Schon vor rund einem Monat sei ihnen das Wasser ausgegangen. Der Grund: Die Hitze, die Deutschland seit einigen Wochen fest im Griff hat.

Auch in der Region bekommen die Landwirte die hohen Temperaturen beim Kartoffelanbau zu spüren. Allerdings gebe es keinen Grund zur Panik, beruhigt Mark Mitschke vom Heilbronner Beratungsdienst für Kartoffelanbau, als er zusammen mit dem Landwirtschaftsamt des Enzkreises über Böhmlers Felder führt. „Der Verbraucher wird nicht verhungern“, so Mitschke. Durch die Trockenheit rechnet der Experte zwar, vorsichtig geschätzt, mit Ernteausfällen von rund 20 Prozent im Vergleich zu durchschnittlichen Jahren. Und das knappere Angebot führe auch zu leicht steigenden Preisen. „Aber wir haben immer noch Kartoffeln, die der Kunde bezahlen kann.“ Lediglich fünf bis sieben Cent soll das in handelsüblichen Menge verkaufte Kilo im Laden durchschnittlich teurer werden. Kaum relevant, wenn der Durchschnittsdeutsche im Jahr etwas mehr als 20 Kilogramm der Knolle frisch konsumiert.

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