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Festzelt zerstört, Ziegel auf Straße: Nachtumzug in Schellbronn abgesagt © Ketterl
Festzelt zerstört, Ziegel auf Straße: Nachtumzug in Schellbronn abgesagt © Ketterl
Festzelt zerstört, Dachziegel auf Straße: Nachtumzug in Schellbronn abgesagt © Ketterl
10.01.2015

Festzelt zerstört, Ziegel auf Straße: Nachtumzug in Schellbronn abgesagt

Der Nachtumzug in Schellbronn ist am Samstag auf Grund starker Orkanböen abgesagt worden. Der Narrenbund Schellau hatte sich beim Stuttgarter Wetterdienst informiert, demnach sei erst einmal keine Entwarnung gegeben.

Bildergalerie: Schellbronner Nachtumzug wegen Sturm abgesagt: Narren feiern dennoch

In der Nacht hatte es das große Festzelt, welches sich auf dem Parkplatz des Freibads befindet, vom Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h völlig zerstört. Der Narrenbund hatte daraufhin alle Faschings-Gruppen kontaktiert, um ihnen mitzuteilen, dass der Nachtumzug nicht stattfinden kann. In Schellbronn waren in der Nacht außerdem Dachziegel auf die Straßen gefallen. Derzeit kann das Festzelt auch noch nicht abgebaut werden, da der Wind immernoch zu stark bläst. Es wird von Samstag auf Sonntag auch kein Alternativprogramm in der Schwarzwaldhalle oder an anderen Orten geben.

Bildergalerie: Schellbronner Nachtumzug wegen starkem Sturm abgesagt

Trotz der Absage des Schellbronner Narren-Nachtumzugs, bei dem am Samstagabend eigentlich rund 2500 Narren und Hästräger durch den Ort ziehen wollten, trotzten viele dem stürmischen Wetter und trafen sich in Garagen, vom Sturm verschonten Privat-Zelten und in Gewölbekellern, um so die geschädigten Schellau-Mitgliedern zu unterstützen. Es wurden Häs-Träger aus Huchenfeld, Neuhausen, Büchenbronn und aus Dillweißenstein gesichtet, die sich den Spaß nicht nehmen ließen und zusammen mit den Einheimischen einen vergnügten Abend zu verbringen. Die Vorstandschaft des Fußballclubs Schellbronn hatte gar im "Tiefen Loch"  eine Spendenbox zugunsten des Faschingsvereins aufgestellt. Bei Schellau rechnet man durch die Absage des Umzugs  mit einem finanziellen Verlust in fünfstelliger Höhe. Man hatte beim Umzug mit rund 10000 Besuchern gerechnet.

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