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Bürgermeister Heiko Faber (links) ließ sich die technischen Erfordernisse des Ersatzfahrzeuges erläutern.   Martin Schott
Bürgermeister Heiko Faber (links) ließ sich die technischen Erfordernisse des Ersatzfahrzeuges erläutern. Martin Schott
23.02.2017

Feuerwehr Kieselbronn bekommt neues Löschfahrzeug

Themen rund um die Freiwillige Feuerwehr bildeten den Schwerpunkt der jüngsten Sitzung des Kieselbronner Gemeinderates. Ein großes Lob von Bürgermeister Heiko Faber in Sachen Einsatzbereitschaft der ehrenamtlichen Floriansjünger ging stellvertretend an Kommandant Matthias Poppe und Vizekommandant Felix Reimer, die mit zahlreichen Feuerwehrkameraden in die Sitzung gekommen waren.

Ganz besonders bemerkenswert ist die Personalentwicklung bei der Kieselbronner Wehr. Lag die Zahl der aktiven Feuerwehrleute in der Einsatzmannschaft im Jahr 2010 noch bei 27 Kameraden, ist sie nun auf 39 Kameraden angestiegen. „Das ist äußerst erfreulich“, konstatierte der Schultes.

Einmütig stimmten die Gemeinderäte dem neuen Feuerwehrbedarfsplan zu, der von der Feuerwehr gemeinsam mit Rathausmitarbeiter Sven Holzhauer ausgearbeitet wurde. Er schreibt bis zum Jahr 2021 den bisherigen Plan fort. Im Feuerwehrbedarfsplan sind neben verschiedenen Einsatzszenarien auch Gebäude und andere Objekte im Ort verzeichnet, die ein besonderes Gefahrenpotenzial und entsprechende feuerwehrtechnische Herausforderungen im Einsatzfall aufweisen. Dazu zählen verschiedene Gewerbebetriebe ebenso wie das örtliche Pflegeheim mit teilweise immobilen Menschen.

Gegenstand des Planes ist auch der Bestand und die Weiterentwicklung der Einsatzgerätschaften der Wehr. Dringender Bedarf besteht hier bei der Beschaffung eines Ersatzes für das seit 1985 im Einsatz befindliche Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF). „Ein zweites Löschfahrzeug ist für die Feuerwehr Kieselbronn unerlässlich“, unterstreicht Poppe. Sowohl in einigen Ortsrandbereichen, wie dem Bühlwald, wo nur eine eingeschränkte Löschwasserversorgung besteht als auch in der engen Bebauung im alten Ortskern, sei ein solches Fahrzeug für die Bildung eines zweiten Einsatzabschnittes – neben dem großen Löschfahrzeug der Wehr – unbedingt erforderlich. Einstimmig gab der Gemeinderat einer Ersatzbeschaffung grünes Licht. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.