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Voraussichtlich noch bis Ende dieser Woche werden Sergio Riccardi (links) und Firu Bogdan in Dietlingen damit beschäftigt sein, mit Bohrungen im Bereich zwischen der Speiterling-Mehrzweckhalle und der L 562 die Basis für ein Bodengutachten zu liefern. Auf dessen Grundlage soll dann der genaue Standort für das neue Feuerwehrhaus für die Abteilungen Dietlingen und Ellmendingen festgelegt werden.  Ossmann
Voraussichtlich noch bis Ende dieser Woche werden Sergio Riccardi (links) und Firu Bogdan in Dietlingen damit beschäftigt sein, mit Bohrungen im Bereich zwischen der Speiterling-Mehrzweckhalle und der L 562 die Basis für ein Bodengutachten zu liefern. Auf dessen Grundlage soll dann der genaue Standort für das neue Feuerwehrhaus für die Abteilungen Dietlingen und Ellmendingen festgelegt werden. Ossmann
22.08.2017

Feuerwehr braucht solide Grundlage: Boden wird Untersucht

Wie wichtig bei Hoch- und Tiefbaumaßnahmen schon für die Planung die entsprechende Information über den Untergrund ist, ist hinlänglich bekannt. Wie geeignet ein Baugrund ist, beziehungsweise welche Sicherungen für den festen Stand eines Gebäudes eingeplant werden müssen, wird mit sogenannten Aufschluss- und Erkundungsbohrungen ermittelt.

So ist seit Beginn dieser Woche die Firma Terrasond aus Günzburg in Dietlingen damit befasst, insgesamt sieben Bohrungen auf einem etwa zehn Ar großen Gebiet unterhalb der Speiterling-Mehrzweckhalle auszuführen. Die Bohrungen mit einem Durchmesser von 15 Zentimetern und einem Kern von zehn Zentimetern gehen bis auf eine Tiefe von zwölf Metern und stehen im Zusammenhang mit der Planung des neuen gemeinsamen Feuerwehrhauses für die Abteilungen Dietlingen und Ellmendingen.

Vom Ergebnis der Bodenerkundung hängt unter anderem der genaue Standort für den Neubau ab, der sich im Anfangsstadium der Planung befindet. Noch bis zum Ende dieser Woche werden Geräteführer Sergio Riccardi und Helfer Firu Bogdan damit befasst sein, die Bohrungen mit dem rund 250 000 Euro teuren Bohrgerät auszuführen.

Sechs Millionen Euro eingeplant

Der Bau des Feuerwehrhauses soll voraussichtlich 2019 beginnen. Zuvor müssen noch der Bebauungsplan – auch mit entsprechenden Ausgleichsmaßnahmen – entwickelt, detaillierte Berechnungen vorgenommen und die Genehmigungsplanung erstellt werden. Mit der Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs voraussichtlich noch in diesem Jahr soll das bestmögliche Ergebnis erzielt werden. Im laufenden Haushalt ist das Vorhaben mit 350 000 Euro eingeplant. Im Investitionsplan bis 2019 sind insgesamt sechs Millionen Euro vorgesehen.