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Landesfeuerwehrabzeichen für treue Dienste: Stellvertretender Kreisbrandmeister Manfred Wankmüller und Bürgermeister Jürgen Kurz würdigten Rainer Schwarz, Hartmut Riedel (beide Gold), Thorsten Schmid, Marcus Konrad (beide Silber) – hier mit Kommandant Michael Szobries, Markus Haberstroh (Kreisfeuerwehrverband) und Rouven Spankus (von links). Foto: Läuter
Landesfeuerwehrabzeichen für treue Dienste: Stellvertretender Kreisbrandmeister Manfred Wankmüller und Bürgermeister Jürgen Kurz würdigten Rainer Schwarz, Hartmut Riedel (beide Gold), Thorsten Schmid, Marcus Konrad (beide Silber) – hier mit Kommandant Michael Szobries, Markus Haberstroh (Kreisfeuerwehrverband) und Rouven Spankus (von links). Foto: Läuter
02.02.2016

Feuerwehr in Niefern-Öschelbronn sieht sich noch stark aufgestellt

Die Feuerwehr Niefern-Öschelbronn kann sich mit insgesamt 94 Freiwilligen (darunter sowohl in der Abteilung Niefern als auch Öschelbronn jeweils drei Frauen) noch über starke Mitgliederzahlen freuen. Das sagte Kommandant Michael Szobries bei der Jahreshauptversammlung. Die Tendenz allerdings sei sinkend, die nächste Übernahme aus der an diesem Abend viel gelobten und von Marcus Konrad geleiteten Jugendfeuerwehr, sei erst wieder in zwei Jahren zu erwarten.

Szobries zog für 2015 die Bilanz eines eher ruhigen Einsatzjahrs. 66 Alarmierungen hatte es gegeben, darunter 31 Hilfeleistungen und 35 Brandmeldungen. Das Problem sei, dass es immer wieder zu Fehlalarmen komme. Im Übrigen seien einige Anlagen auch einfach nicht richtig eingestellt. Kleinere Brände (15), Gefahrstoffe (6) oder auch Personen in Gefahrenlagen (8) bildeten weitere Gründe, um auszurücken. Im Rahmen der Hauptversammlung wurden auch insgesamt 15 Kameraden geehrt, die sich mit großem Engagement verdient gemacht hatten. Die beiden ältesten unter ihnen, Fritz Ziefle und Ottmar Lang, sind gar seit 70 Jahren dabei. Auf Nachfrage, wie alt die Beiden seien, antwortete Ziefle, er sei 90 Jahre alt, Lang sagte schmunzelnd: „93 einhalb.“ Wie ihre jüngeren Kollegen auch, hätten sie viel Zeit ihres Lebens dem Dienst an der Allgemeinheit geopfert und zahlreichen Menschen geholfen, so Manfred Wankmüller, der stellvertretende Kreisbrandmeister. Kollegen wie sie seien außerdem bereit gewesen, den Wandel der Zeit, der bei der Feuerwehr vor allem im technischen Bereich große Fortschritte gemacht habe in den vergangenen Jahrzehnten, mitzugehen.

Im Bereich der Verbandsarbeit im Enzkreis kündigte der Vorsitzende Markus Haberstroh zahlreiche Neuerungen an. Der Verband sei das Sprachrohr für die 2100 Feuerwehrkräfte der 28 Kommunen im Enzkreis und trage damit große Verantwortung. Gearbeitet werde an einer neuen Internet-Präsentation und besseren, internen Kommunikationsstrukturen.