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Kein alltäglicher Anblick bei der Gemeinschaftsaktion von Freiwilliger Feuerwehr und DRK Kieselbronn: Futuristisch muten die Feuerwehrleute in ihrem Chemikalienschutzanzug an. Hier am Dekontaminationsplatz wird dieser gereinigt. Foto: Martin Schott
Kein alltäglicher Anblick bei der Gemeinschaftsaktion von Freiwilliger Feuerwehr und DRK Kieselbronn: Futuristisch muten die Feuerwehrleute in ihrem Chemikalienschutzanzug an. Hier am Dekontaminationsplatz wird dieser gereinigt. Foto: Martin Schott
02.11.2017

Feuerwehr und DRK proben in Kieselbronn gemeinsam Ernstfall

Kieselbronn. Freiwillige Feuerwehr Kieselbronn und Ortsverein Kieselbronn des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) arbeiten eng zusammen und das sehr gut: Bei der diesjährigen Übung gab es neben einem fiktiven Brandeinsatz in der Weiherstraße auch eine nicht so häufige, aber nichtsdestotrotz wichtige Situation zu bewältigen: ein Gefahrguteinsatz mit einer gefährlichen, ätzenden Chemikalie.

Der Schauplatz für die Übung war perfekt gewählt und drehbuchreif: das alte Heizkraftwerk der früher militärischen, heute längst zivilen Wohnsiedlung im „Reible“ in Kieselbronn. Ein Gestrüpp von Rohrleitungen durchzieht das Gebäude. Und, so das Szenario der Übung, genau solche Rohre sollte eine Reinigungsfirma säubern. Dort geschieht mit Reinigungschemie ein Unglück. Schnell kommt die Kieselbronner Feuerwehr mit drei Fahrzeugen und auch das DRK ist sofort mit zwei Wagen vor Ort.

„Denn bei einem Gefahrgutfall werden neben der Rotkreuz-Bereitschaft immer auch sofort die ‚Helfer vor Ort‘ alarmiert“, informiert Christoph Herwig, der sowohl bei der Feuerwehr als auch beim DRK Kieselbronn ehrenamtlich aktiv ist. Zudem kommt von der Freiwilligen Feuerwehr aus Niefern der „Gerätewagen Gefahrgut“ mit Fahrzeugführer Lukas Engelsberger, der alles an Gerätschaften an Bord hat, was eine solche Situation erfordert.

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