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Glück im Unglück: Die Schildkröten in einem Kellergehege konnten durch das schnelle Eingreifen des Tierhalters vor großen Brandschäden bewahrt werden. Ein Tier musste jedoch vom Tierarzt versorgt werden.
Glück im Unglück: Die Schildkröten in einem Kellergehege konnten durch das schnelle Eingreifen des Tierhalters vor großen Brandschäden bewahrt werden. Ein Tier musste jedoch vom Tierarzt versorgt werden. © dpa
05.05.2015

Feuerwehr-Großeinsatz wegen Stromleitung in Schildkrötengehege

Straubenhardt. Vermutlich eine überlastete Stromleitung an einem Schildkrötengehege löste am Montag um 16.25 Uhr an der Pfalzstraße in Straubenhardt einen größeren Feuerwehreinsatz aus. Eine Zeugin hatte den Alarm eines ausgelösten Rauchmelders wahrgenommen und im Keller des Wohngebäudes eine starke Rauchentwicklung festgestellt.

Die alarmierten Feuerwehren aus Straubenhardt und Neuenbürg rückten mit insgesamt 54 Kräften an. Allerdings hatte zwischenzeitlich der gleichfalls verständigte Mieter der betroffenen Kellerparzelle die mutmaßliche Ursache durch Abstellen der Stromversorgung selbst bekämpft. So kam es zu keinem Feuer und es blieb letztlich bei der Rauchentwicklung, ohne dass nennenswerter Schaden entstanden ist.

Wie sich herausstellte, hatte der Mieter vorübergehend drei Schildkröten in dem Kellerbereich untergebracht. Hierzu hatte er Heu und Stroh ausgelegt und die Tiere mit drei Wärmelampen versorgt. Nach den Erkenntnissen der Polizei schmolz wohl durch Stromüberlastung eines der Lampenkabel und tropfte auf das Heu. Hierdurch waren kleine Glutnester mit starker Rauchentwicklung entstanden. Der Tierbesitzer wurde wegen des Verdachts auf eine Rauchvergiftung vom DRK erstversorgt und musste sich in ärztliche Behandlung begeben. Eine der Schildkröten trug leichte Verbrennungen an den Vorderbeinen davon und musste in tierärztliche Behandlung gegeben werden.