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Frauen und Feuerwehr – diese Kombination ist durchaus möglich, sagt Annika Krewedl. Die Nöttingerin muss es wissen, schließlich ist sie seit ihrem zehnten Lebensjahr bei den Floriansjüngern dabei. Foto: Zachmann
Frauen und Feuerwehr – diese Kombination ist durchaus möglich, sagt Annika Krewedl. Die Nöttingerin muss es wissen, schließlich ist sie seit ihrem zehnten Lebensjahr bei den Floriansjüngern dabei. Foto: Zachmann
03.03.2017

Feuerwehrfrau durch und durch: Annika Krewedl seit 18 Jahren bei den Floriansjüngern

Remchingen. Was ihr älterer Bruder Sven machte, das musste Annika Krewedl auch ausprobieren. So folgte ihm die Nöttingerin mit zehn Jahren in die Jugendfeuerwehr. Es dauerte ein paar Wochen, bis die 28-Jährige Gefallen daran fand. „Aber nach und nach habe ich bemerkt, wie es einen bestärkt, andern helfen und etwas Gutes für sie tun zu können“, erinnert sie sich. Durch diese Leidenschaft hat Krewedl ihren Job als Sekretärin des Remchinger Bürgermeisters vor ein paar Monaten gegen ihre jetzige Arbeit bei der Stadt Ettlingen als feuerwehrtechnische Angestellte eingetauscht.

Im Herbst vergangenen Jahres entschied sich die gelernte Arzthelferin für die neue Herausforderung: Seitdem kümmert sie sich in Ettlingen um die verwaltungstechnischen Belange im Feuerwehrhaus und ist tagsüber bei jedem Einsatz dabei – und in ihrer Freizeit weiter jederzeit ehrenamtlich für die Freiwillige Feuerwehr in Remchingen abrufbar. „Manchmal sitzt man schon auf heißen Kohlen und atmet zum Beispiel in der Silvesternacht auf, wenn nichts kommt“, stellt die 24-Stunden-Feuerwehrfrau fest. „Oft geht es immer dann los, wenn man nicht damit rechnet. Aber dafür sind wir Feuerwehrleute ja da – um dann zur Stelle zu sein, wenn andere unsere Hilfe brauchen.“

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