nach oben
01.03.2018

Feurige Satzung

Eisingen. Die Grundlagen der Feuerwehr sind in Eisingen auf den neuesten Stand gebracht worden.

Der Gemeinderat Eisingen hat einige Regelungen für die Freiwillige Feuerwehr den neuesten gesetzlichen Vorgaben angepasst. So wurde eine neue Feuerwehrsatzung beschlossen, die nach dem Feuerwehrgesetz Baden-Württemberg unter anderem die Organisation, die Mitgliedschaft, die Rechte und Pflichten der Feuerwehrangehörigen, des Kommandanten, des Feuerwehrausschusses und der Hauptversammlung regelt. Mit 17 Jahren kann man ehrenamtliches Mitglied in der Einsatzabteilung der Feuerwehr werden, dabei sind die ersten zwölf Monate auf Probe. Während dieser Zeit sollte man an der Grundausbildung teilnehmen. War ein Jugendlicher vorher Angehöriger der Jugendfeuerwehr, kann auf die Probezeit verzichtet werden. An den Einsätzen darf man allerdings erst ab dem 18. Lebensjahr teilnehmen. In die Jugendfeuerwehr darf man mit Zustimmung des Erziehungsberechtigten eintreten. Über das maßgebende Mindestalter entscheidet der Feuerwehrausschuss.

Wer aus dem aktiven Dienst ausscheidet, beispielsweise bei Vollendung des 65. Lebensjahres, wird Mitglied der Altersabteilung. Die ehrenamtlich tätigen Feuerwehrangehörigen erhalten eine Aufwandsentschädigung nach der gemeindlichen Feuerwehrentschädigungssatzung. Diese stammt noch aus dem Jahr 2001. Auch deren Text wurde vom Gemeinderat neu erlassen. Dabei sind die Entschädigungssätze nach den Empfehlungen des Gemeindetages und Landesfeuerwehrverbandes angepasst worden. Beispielsweise beträgt die Entschädigung bei einem Einsatz 13 Euro je volle Stunde. Schließlich berichtete Feuerwehrkommandant Marcel Kröner dem Ratsgremium über das Einsatzjahr 2017. Die Wehr hat 73 Mitglieder, 45 sind in der Einsatzabteilung, 21 in der Jugendfeuerwehr und sieben in der Altersabteilung. Zu 24 Einsätzen wurde die Einsatzabteilung alarmiert, darunter waren acht Brandeinsätze. Die Eisinger Feuerwehr erhält ein neues Feuerwehrfahrzeug, für das in der Finanzplanung des Gemeindehaushalts 2019/2020 360 000 Euro vorgesehen sind. Bei dieser Höhe der Beschaffungskosten ist eine europaweite Ausschreibung vorgeschrieben. Zur Erstellung der notwendigen Ausschreibungsunterlagen ist fachliche Hilfe erforderlich.