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Symbolbild dpa
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08.05.2019

Finanzschwach, aber solide: Unterreichenbach plant einige Investitionen

Unterreichenbach. „Es ist ein angenehmer Haushalt, der zeigt, dass der regelmäßige Abruf von Zuschüssen und eine frühzeitige Planung der Projekte Sinn machen“, fasste Kämmerin Petra Faulhaber zusammen. Der Etat 2019 hat ein Volumen von 6,4 Millionen Euro.

Davon entfallen 5,8 Millionen auf den Verwaltungs- und 600000 Euro auf den Vermögenshaushalt. Kreditaufnahmen und Rücklagenentnahmen sind nicht geplant. Dass die Verschuldung pro Einwohner von 851 Euro auf 1154 Euro steigt, ist Faulhaber zufolge auf den Ausbau der östlichen Hauptstraße in Kapfenhardt zurückzuführen. Wichtigste Einnahmequelle der Gemeinde seien die Finanzzuweisungen vom Land sowie der Anteil an der Einkommensteuer mit zusammen knapp drei Millionen Euro. Das Gewerbesteueraufkommen liege unter 200000 Euro. „Wir sind finanzschwach, aber wir stehen trotzdem ganz gut da“, so die Kämmerin.

In diesem Jahr sollen die Planung für den Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Unterreichenbach vorangetrieben und Zuschüsse beantragt werden. Die Baumaßnahme selbst soll 2021 folgen und ist mit rund einer Million Euro eingeplant. Die Planungskosten in diesem Jahr sind mit 60.000 Euro im Haushalt vorgesehen. Zudem soll für 24000 Euro in diesem Jahr die Dachsanierung der Tannberghalle für 2020 geplant werden. Zusätzliche 50.000 Euro sind für die Fertigstellung des Breitbandausbaus einplant, 20000 Euro für die Belagsarbeiten an der Zufahrt zum Hotel „Jägerhof“ in Kapfenhardt.

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